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	<title>Lieblingstier Archive - Landpraxis Kummerfeld</title>
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	<description>Tierarzt für Kleintiere, Hobbyhaltung und Nutztiere</description>
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	<title>Lieblingstier Archive - Landpraxis Kummerfeld</title>
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		<title>Hot Spot beim Hund</title>
		<link>https://landpraxis-kummerfeld.de/2024/06/28/hot-spot-beim-hund/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[landpraxis-kummerfeld]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Jun 2024 09:52:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Krankheiten Hund]]></category>
		<category><![CDATA[Richtig helfen]]></category>
		<category><![CDATA[Hautkrankheit]]></category>
		<category><![CDATA[HotSpot]]></category>
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<p><span style="font-weight: 400;">Ein Hot Spot (pyotraumatische Dermatitis) ist eine kreisrunde oder ovale, akute Entzündung der Haut. Sie tritt oft im Sommer auf, besonders häufig bei Hunden mit langem, dichtem Fell. Meist treten die Hot Spots an den Ohren, am Rumpf oder an den Beinen auf. Gerade nach dem Baden, wenn die Tiere nicht abgetrocknet werden, kann sich die Haut schneller entzünden. Wenn dazu die genutzten Gewässer nicht sehr sauber sind (z.B. bei starkem Algenbefall) wird eine Infektion ebenfalls stärker begünstigt. Der Hot Spot allein ist keine Grunderkrankung, ihm liegen mehrere Ursachen zu Grunde.</span></p>
<p><span id="more-1275"></span></p>
<p><b>Wie erkenne ich ein Hot Spot?<br /></b></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Man unterscheidet zwischen einem oberflächlichen und einem tiefen Hot Spot.<br /></span><span style="font-weight: 400;">Zu Beginn handelt es sich um ein oberflächliches Problem, bei dem die Haut gereizt und leicht entzündet ist. Der Hot Spot ist leicht nässend, weshalb die Haare rund um den Hot Spot oftmals verklebt sind. Die Stelle ist klar abgegrenzt, rot und heiß. Die Hunde fangen sehr schnell an, an diesen Stellen an zu beißen, zu knabbern und zu lecken, wodurch die Stelle feucht gehalten wird und ständig neue Bakterien an die Wunde gelangen und sich vermehren können. Dadurch entsteht ein tiefer Hot Spot. Es sind gelbliches Sekret oder Krusten zu erkennen, die Haut ist verdickt und hart und man kann einen unangenehmen Geruch wahrnehmen. Auf einem tiefen Hot Spot siedeln sich oft auch Pilze an. Die Haarbälge in der Umgebung des Hot Spots sind außerdem oft auch entzündet.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Die Hotspots können schnell größer werden, teils sogar Handteller groß.</span></p>
<p><b>Welche Ursachen kann ein Hot Spot haben?<br /></b></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Ein Hot Spot kann viele verschiedene Ursachen haben:</span></p>
<ul>
<li><span style="font-weight: 400;">Ektoparasiten: </span><span style="font-weight: 400;">Durch Bisse oder Stiche von Ektoparasiten entstehen winzige Verletzungen auf der Haut. Wird an der Stelle nun gekratzt, geknabbert und/oder geleckt, kann sich die Stelle schnell entzünden.</span></li>
<li><span style="font-weight: 400;">Ohrenentzündungen: </span><span style="font-weight: 400;">Hierbei entstehen oftmals Entzündungen im Wangenbereich.</span></li>
<li><span style="font-weight: 400;">Pilzinfektionen</span></li>
<li><span style="font-weight: 400;">Allergien/ Unverträglichkeiten: </span><span style="font-weight: 400;">Allergien bzw. Unverträglichkeiten können sich auf die Haut auswirken. Es entsteht Juckreiz, die Hautbarriere ist geschwächt und durch das Kratzen oder Belecken entstehen leichte Verletzungen und Entzündungen.</span></li>
<li><span style="font-weight: 400;">Hautmikrobiom- Störungen</span></li>
<li><span style="font-weight: 400;">Kontaktreaktionen z</span><span style="font-weight: 400;">.B. Brennnessel</span></li>
<li><span style="font-weight: 400;">Analdrüsenprobleme: </span><span style="font-weight: 400;">Hier entstehen Probleme eher an der Kruppe oder im Bereich der Oberschenkel in Folge des Beleckens/Knabberns an diesen Stellen</span></li>
<li><span style="font-weight: 400;">Verklebtes Fell: z</span><span style="font-weight: 400;">.B. durch Fremdstoffe wie Salben, Baumharz, Öle o.ä.</span></li>
<li><span style="font-weight: 400;">Mangelnde Fellpflege: </span><span style="font-weight: 400;">Gerade bei älteren Tieren mit langem Fell bleibt die intensive Fellpflege oftmals aus. Das Fell kann daraufhin schnell verfilzen. Unter diesen Filzballen gelangt oftmals wenig Luft an die Haut, wodurch sich schnell eine Entzündung bilden kann. <br /></span><span style="font-weight: 400;">Auch bei Gelenkproblemen (z.B. Arthrose) kann die Fellpflege aufgrund von schmerzhaften Bewegungen ausbleiben.</span></li>
</ul>
<p><b>Wie wird der Hot Spot behandelt?<br /></b></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Ein Hot Spot sollte nicht ignoriert werden, er wird in der Regel nicht von allein heilen – meist breitet er sich unbehandelt weiter aus und wird schlimmer. Die betroffene Stelle sollte freigeschoren werden, danach werden oftmals Salben mit ggf. Cortison und/oder Antibiotikum eingesetzt. Das Waschen Ihres Tieres mit antibakteriellen Shampoos hilft ebenfalls sehr gut. Ein tiefer und großer Hot Spot muss unter Umständen sogar zusätzlich mit einem oral verabreichten Antibiotikum und Schmerzmitteln behandelt werden. Besonders wichtig ist, dass Ihr Hund an der Stelle nicht leckt, kratzt oder beißt. In manchen Fällen muss also auch ein Halskragen oder Body eingesetzt werden. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Bei der Behandlung Zuhause ist auch auf die eigene Hygiene zu achten. Sie sollten beim Auftragen von Salben Handschuhe tragen und regelmäßig Hände waschen (gerade Kinder).</span></p>
<p><b>Was kann man vorbeugend machen?<br /></b></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Eine regelmäßige Fellpflege ist im Allgemeinen anzuraten. Tiere mit dichtem Fell sollten in den Sommermonaten ggf. geschoren werden, um die Durchlüftung zu gewährleisten. Gerade bei älteren Tieren ist auf eine gute Fellpflege zu achten.<br /></span><span style="font-weight: 400;">Eine regelmäßige Floh- und Zeckenprophylaxe wird ebenfalls empfohlen.</span></p>
</div></div></div></div><div class = "tatsu-column-bg-image-wrap"><div class = "tatsu-column-bg-image" ></div></div><div class="tatsu-overlay tatsu-column-overlay tatsu-animate-none" ></div></div><style>.tatsu-row > .tatsu-Hk3pzFpSC.tatsu-column{width: 100%;}.tatsu-Hk3pzFpSC.tatsu-column > .tatsu-column-inner > .tatsu-column-overlay{mix-blend-mode: normal;}.tatsu-Hk3pzFpSC > .tatsu-column-inner > .tatsu-top-divider{z-index: 9999;}.tatsu-Hk3pzFpSC > .tatsu-column-inner > .tatsu-bottom-divider{z-index: 9999;}.tatsu-Hk3pzFpSC > .tatsu-column-inner > .tatsu-left-divider{z-index: 9999;}.tatsu-Hk3pzFpSC > .tatsu-column-inner > .tatsu-right-divider{z-index: 9999;}@media only screen and (max-width:1377px) {.tatsu-row > .tatsu-Hk3pzFpSC.tatsu-column{width: 100%;}}@media only screen and (min-width:768px) and (max-width: 1024px) {.tatsu-row > .tatsu-Hk3pzFpSC.tatsu-column{width: 100%;}}@media only screen and (max-width: 767px) {.tatsu-row > .tatsu-Hk3pzFpSC.tatsu-column{width: 100%;}}</style></div></div></div></div><div class="tatsu-section-background-wrap"><div class = "tatsu-section-background" ></div></div><div class="tatsu-overlay tatsu-section-overlay"></div><style>.tatsu-Sy-26ztpBA .tatsu-section-pad{padding: 0px 0px 90px 0px;}.tatsu-Sy-26ztpBA .tatsu-section-offset-wrap{transform: translateY(-0px);}.tatsu-Sy-26ztpBA > .tatsu-bottom-divider{z-index: 9999;}.tatsu-Sy-26ztpBA > .tatsu-top-divider{z-index: 9999;}.tatsu-Sy-26ztpBA .tatsu-section-overlay{mix-blend-mode: normal;}</style></div>
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			</item>
		<item>
		<title>Arthrose bei Hund und Katze</title>
		<link>https://landpraxis-kummerfeld.de/2024/04/01/arthrose-bei-hund-und-katze/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[landpraxis-kummerfeld]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Apr 2024 06:04:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Krankheiten Hund]]></category>
		<category><![CDATA[Richtig helfen]]></category>
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<h4><b>Arthrose bei Hund und Katze</b></h4>
<p><span style="font-weight: 400;">Arthrose ist eine schmerzhafte, nicht entzündliche Gelenkserkrankung, welche durch Gelenkverschleiß und Gelenkabnutzung entsteht. Die Gelenkstrukturen verändern sich, der Gelenkknorpel wird beschädigt und die Gelenkflüssigkeit verliert ihre Schmierfunktion. Generell kann jedes Gelenk im Körper betroffen sein. </span></p>
<p><span id="more-1249"></span></p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Welche Ursachen hat Arthrose?</span></strong></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Die Erkrankung kann ausgelöst werden durch verschiedene Traumata, wie etwa Knochenbrüchen, Kreuzbandrissen oder ähnliches. Auch verschiedene Grunderkrankungen wie zum Beispiel HD und ED (Hüft- o. Ellenbogengelenkdysplasie) können Arthrose verursachen bzw. begünstigen. Daneben können Übergewicht, Gelenkfehlstellungen oder Überbelastung (Sport, gerade bei häufigem Springen) dazu beitragen, dass sich Arthrose bildet. Große Hunderassen sind zusätzlich besonders gefährdet. Neben all dem kann sich Arthrose im Alter auch ohne Grunderkrankung spontan bilden.</span></p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Wie erkenne ich Arthrose?</span></strong></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Arthrose ist eine sehr schmerzhafte Erkrankung, dennoch zeigen Tiere ihre Schmerzen oft nicht direkt. Lahmheiten, weniger Bewegungsfreude und eingeschränkte Beweglichkeit oder meiden von Treppen können schon erste Anzeichen sein.  Gerade bei Katzen ist oft schwer zu erkennen, ob sie Schmerzen haben. Das Nichtbenutzen des Kratzbaumes, nicht mehr überall hochspringen zu wollen oder Veränderungen im Gangbild werden leider häufig als Alterserscheinungen interpretiert. <br /></span><span style="font-weight: 400;">Einige Hunde fallen auch durch plötzlich auftretende Aggression gegenüber anderen Sozialpartnern (Mensch und Hund) auf – Berührungen, Toben und Spielen bereiten plötzlich Schmerzen und dieser Schmerz wird beim Hund oft Personenbezogen verknüpft.<br /></span><span style="font-weight: 400;">Generell haben Tiere mit Arthrose besonders Probleme nach langen Ruhezeiten. Das Aufstehen fällt nicht leicht, und Lahmheiten oder Versteifungen fallen hier vermehrt auf. Auch Wetterumschwünge machen den Tieren wie auch uns zu schaffen. Insbesondere nasskaltes Wetter bringt oft neue Arthroseschübe mit sich.</span></p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Wie wird Arthrose behandelt?</span></strong></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Arthrose ist nicht heilbar und verschlimmert sich zunehmend im Alter. Dennoch können wir die Tiere sehr gut mit Schmerztherapie unterstützen. Dabei wird lebenslang die Gabe von Schmerzmitteln notwendig. Mittlerweile besteht auch die Möglichkeit für Hunde und Katzen, ein Mittel gegen Arthrose-bedingte Schmerzen zu spritzen (Librela). Das Mittel bewirkt eine Unterbrechung der Schmerzübertragung. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Regelmäßige Physiotherapie hilft, den negativen Verlauf der Arthrose zu verzögern und die Muskulatur zu stärken. Zusätzlich ist eine Gewichtsreduktion der Tiere anzuraten, um die Gelenke zu schonen, sollten die Tiere ein paar Kilo zu viel auf den Rippen haben. In akuten Fällen können Sie Ihrem Tier mit Wärme weiterhelfen. Auch hier gilt: wer rastet, der rostet. Angemessene Bewegung ist enorm wichtig. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Auch mit Nahrungsergänzungsmittel können Sie Ihr Tier unterstützen. Gerade bei großen Hunderassen kann man schon im jungen Alter damit beginnen gelenkunterstützende Zusätze zu füttern. Ein beliebtes Beispiel hierfür ist Grünlippmuschelextrakt.</span></p>
<p> </p>
</div></div></div></div><div class = "tatsu-column-bg-image-wrap"><div class = "tatsu-column-bg-image" ></div></div><div class="tatsu-overlay tatsu-column-overlay tatsu-animate-none" ></div></div><style>.tatsu-row > .tatsu-SJg1LnFx0.tatsu-column{width: 100%;}.tatsu-SJg1LnFx0.tatsu-column > .tatsu-column-inner > .tatsu-column-overlay{mix-blend-mode: normal;}.tatsu-SJg1LnFx0 > .tatsu-column-inner > .tatsu-top-divider{z-index: 9999;}.tatsu-SJg1LnFx0 > .tatsu-column-inner > .tatsu-bottom-divider{z-index: 9999;}.tatsu-SJg1LnFx0 > .tatsu-column-inner > .tatsu-left-divider{z-index: 9999;}.tatsu-SJg1LnFx0 > .tatsu-column-inner > .tatsu-right-divider{z-index: 9999;}@media only screen and (max-width:1377px) {.tatsu-row > .tatsu-SJg1LnFx0.tatsu-column{width: 100%;}}@media only screen and (min-width:768px) and (max-width: 1024px) {.tatsu-row > .tatsu-SJg1LnFx0.tatsu-column{width: 100%;}}@media only screen and (max-width: 767px) {.tatsu-row > .tatsu-SJg1LnFx0.tatsu-column{width: 100%;}}</style></div></div></div></div><div class="tatsu-section-background-wrap"><div class = "tatsu-section-background" ></div></div><div class="tatsu-overlay tatsu-section-overlay"></div><style>.tatsu-r1ZxkL2tgC .tatsu-section-pad{padding: 0px 0px 90px 0px;}.tatsu-r1ZxkL2tgC .tatsu-section-offset-wrap{transform: translateY(-0px);}.tatsu-r1ZxkL2tgC > .tatsu-bottom-divider{z-index: 9999;}.tatsu-r1ZxkL2tgC > .tatsu-top-divider{z-index: 9999;}.tatsu-r1ZxkL2tgC .tatsu-section-overlay{mix-blend-mode: normal;}</style></div>
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			</item>
		<item>
		<title>Progesterontest zur Deckzeitbestimmung bei der Hündin</title>
		<link>https://landpraxis-kummerfeld.de/2023/03/30/progesterontest-zur-deckzeitbestimmung-bei-der-huendin/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[landpraxis-kummerfeld]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Mar 2023 16:10:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Deckzeit]]></category>
		<category><![CDATA[Deckzeitbestimmung]]></category>
		<category><![CDATA[Hündin]]></category>
		<category><![CDATA[Lieblingstier]]></category>
		<category><![CDATA[Progesteron]]></category>
		<category><![CDATA[Progesterontest]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://landpraxis-kummerfeld.de/2023/03/30/progesterontest-zur-deckzeitbestimmung-bei-der-huendin/">Progesterontest zur Deckzeitbestimmung bei der Hündin</a> erschien zuerst auf <a href="https://landpraxis-kummerfeld.de">Landpraxis Kummerfeld</a>.</p>
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<h3 class="p1"><b>Progesterontest zur Deckzeitbestimmung bei der Hündin</b></h3>
<p class="p3">Um den genauen Deckzeitpunkt bei der Hündin bestimmen zu können besteht die Möglichkeit einer Blutuntersuchung. Dabei wird der Progesteronspiegel gemessen und bewertet. Progesteron ist ein Fortpflanzungshormon.</p>
<p class="p3"><span id="more-1066"></span></p>
<p><!--more--><!--more--></p>
<p class="p3"><strong>Welche Vorteile hat der Bluttest?</strong></p>
<p class="p4">Viele Züchter greifen auf diesen Test zurück, da der Anfahrtsweg zu den Rüden häufig sehr weit ist. Mithilfe der Progesteronbestimmung lässt sich ein relativ genauer idealer Deckzeitpunkt bestimmen. So kann man unnötige Fahrten, Kosten und Stress für Mensch und Tier sparen. Weiterhin stellt jeder Deckakt eine Gefahr der Keimeinschleppung für die Hündin (und auch den Rüden) dar. Kennt man also den optimalen Deckzeitpunkt, lässt sich die Anzahl der Deckungen deutlich reduzieren.<br />
Diese Methode ist zudem deutlich genauer als die in der Praxis durchführbaren Schnelltests oder eine Zyklusbestimmung anhand eines Schleimhautabstrichs.</p>
<p class="p4"><b>Der Läufigkeitszyklus der Hündin</b></p>
<p class="p4"><span class="s1">Proöstrus/ Vorbrunst:</span></p>
<p class="p4">Der Proöstrus dauert im Schnitt etwa 9 Tage. Hier fällt blutiger Ausfluss aus der Vagina auf. Auch die Vulva (äußeres Genital) ist deutlich geschwollen. Die Hündin zeigt in dieser Phase noch keine Deckbereitschaft, ist für Rüden aber schon interessant.</p>
<p class="p4"><span class="s1">Östrus/ Brunst:</span></p>
<p class="p4">Auch der Östrus dauert etwa 9 Tage. Der Ausfluss wird nun weniger und klar. In dieser Phase findet die Ovulation (Eisprung) statt. Die Hündin ist nun deckbereit, sie hält für Rüden ihre Rute zur Seite.</p>
<p class="p4"><span class="s1">Metöstrus/ Nachbrunst:</span></p>
<p class="p4">Der Metöstrus dauert etwa 90-120 Tage. In dieser Phase sind keine Symptome mehr zu erkennen. Rüden beißt die Hündin wieder weg. Ist die Hündin nicht tragend geworden kann es passieren, dass sie in dieser Phase eine Scheinschwangerschaft entwickelt.</p>
<p class="p4"><span class="s1">Anöstrus/ Ruhephase:</span></p>
<p class="p4">Der Anöstrus dauert etwa 60-90 Tage. Diese Phase verläuft völlig Symptomlos.</p>
<p class="p4"><b>Wann ist der optimale Deckzeitpunkt?</b></p>
<p class="p3">Progesteronspiegel während folgender Phasen:</p>
<p class="p3">Anöstrus: &lt;1,0ng/ml</p>
<p class="p3">Präovulation: 3,1-4,9ng/ml</p>
<p class="p3">Ovulation: 5,0-12ng/ml</p>
<p class="p3">Der optimale Deckzeitpunkt ist 1-2 Tage nach der Ovulation (nach dem Eisprung).</p>
<p class="p3"><b>Wann wird der Progesterontest vorgenommen?</b></p>
<p class="p4">Da die Werte von Tier zu Tier individuell sehr Schwanken ist es empfehlenswert, die Proben regelmäßig zu wiederholen. Eine erste Messung kann am 6.-8. Tag der Läufigkeit vorgenommen werden. Eine zweite Messung ist nach 3-4 Tagen anzustreben, sollte der Progesteronwert schon etwas erhöht sein ggf. Früher. Danach sollten mind. alle 2 Tage Messungen erfolgen, um den Progesteronanstieg genau bestimmen zu können.</p>
<p class="p4">Bei uns in der Praxis haben Sie entweder die Möglichkeit, nach Terminvereinbarung eine Blutentnahme am Vormittag nehmen zulassen, sodass Sie die Ergebnisse abends (ca. 20 Uhr) zur Verfügung haben; oder die Blutentnahme findet am Nachmittag statt und die Ergebnisse liegen am nächsten Morgen (meist zwischen 7.00 und 9.00 Uhr) vor.</p>
<p class="p4">Sie haben weitere Fragen? Melden Sie sich gern bei uns via Telefon, Email oder kommen Sie in unsere offene Sprechstunde.</p>
</div></div></div></div><div class = "tatsu-column-bg-image-wrap"><div class = "tatsu-column-bg-image" ></div></div><div class="tatsu-overlay tatsu-column-overlay tatsu-animate-none" ></div></div><style>.tatsu-row > .tatsu-rkkLIaFb3.tatsu-column{width: 100%;}.tatsu-rkkLIaFb3.tatsu-column > .tatsu-column-inner > .tatsu-column-overlay{mix-blend-mode: normal;}.tatsu-rkkLIaFb3 > .tatsu-column-inner > .tatsu-top-divider{z-index: 9999;}.tatsu-rkkLIaFb3 > .tatsu-column-inner > .tatsu-bottom-divider{z-index: 9999;}.tatsu-rkkLIaFb3 > .tatsu-column-inner > .tatsu-left-divider{z-index: 9999;}.tatsu-rkkLIaFb3 > .tatsu-column-inner > .tatsu-right-divider{z-index: 9999;}@media only screen and (max-width:1377px) {.tatsu-row > .tatsu-rkkLIaFb3.tatsu-column{width: 100%;}}@media only screen and (min-width:768px) and (max-width: 1024px) {.tatsu-row > .tatsu-rkkLIaFb3.tatsu-column{width: 100%;}}@media only screen and (max-width: 767px) {.tatsu-row > .tatsu-rkkLIaFb3.tatsu-column{width: 100%;}}</style></div></div></div></div><div class="tatsu-section-background-wrap"><div class = "tatsu-section-background" ></div></div><div class="tatsu-overlay tatsu-section-overlay"></div><style>.tatsu-rJW1IUTYW2 .tatsu-section-pad{padding: 90px 0px 90px 0px;}.tatsu-rJW1IUTYW2 .tatsu-section-offset-wrap{transform: translateY(-0px);}.tatsu-rJW1IUTYW2 > .tatsu-bottom-divider{z-index: 9999;}.tatsu-rJW1IUTYW2 > .tatsu-top-divider{z-index: 9999;}.tatsu-rJW1IUTYW2 .tatsu-section-overlay{mix-blend-mode: normal;}</style></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://landpraxis-kummerfeld.de/2023/03/30/progesterontest-zur-deckzeitbestimmung-bei-der-huendin/">Progesterontest zur Deckzeitbestimmung bei der Hündin</a> erschien zuerst auf <a href="https://landpraxis-kummerfeld.de">Landpraxis Kummerfeld</a>.</p>
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		<title>Entwurmung Hund und Katze</title>
		<link>https://landpraxis-kummerfeld.de/2022/04/28/entwurmung-hund-und-katze-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[landpraxis-kummerfeld]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Apr 2022 16:03:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Richtig helfen]]></category>
		<category><![CDATA[Entwurmung]]></category>
		<category><![CDATA[Hund]]></category>
		<category><![CDATA[Katze]]></category>
		<category><![CDATA[Lieblingstier]]></category>
		<category><![CDATA[Welpe]]></category>
		<category><![CDATA[Wuermer]]></category>
		<category><![CDATA[Wurmkur]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[<div  class="tatsu-HkWl5Tc985 tatsu-section  tatsu-bg-overlay   tatsu-clearfix" data-title=""  data-headerscheme="background--dark"><div class='tatsu-section-pad clearfix' data-padding='{"d":"40px 0px 90px 0px"}' data-padding-top='40px'><div class="tatsu-row-wrap  tatsu-wrap tatsu-row-one-col tatsu-row-has-one-cols tatsu-medium-gutter tatsu-reg-cols  tatsu-clearfix tatsu-Skxx5a5cIq" ><div  class="tatsu-row " ><div  class="tatsu-column  tatsu-bg-overlay tatsu-one-col tatsu-column-image-none tatsu-column-effect-none  tatsu-SJgc695Lc"  data-parallax-speed="0" style=""><div class="tatsu-column-inner " ><div class="tatsu-column-pad-wrap"><div class="tatsu-column-pad" ><div  class="tatsu-module tatsu-text-block-wrap tatsu-r1tJCqc8q  "><div class="tatsu-text-inner tatsu-align-center  clearfix" ><style>.tatsu-r1tJCqc8q.tatsu-text-block-wrap .tatsu-text-inner{width: 100%;text-align: left;}.tatsu-r1tJCqc8q.tatsu-text-block-wrap{margin: -20px 0px 30px 0px;}</style>
<h4 class="p1"><b>Sie sind immer da, auch wenn man Sie nicht sieht!</b></h4>
<p class="p3">Neben den Impfungen für Hund und Katze ist auch eine regelmäßige Wurmkontrolle wichtig für die Gesunderhaltung der Tiere – denn man sieht ihnen nicht immer an, ob ein Wurmbefall vorliegt.</p>
<p class="p3"><span id="more-902"></span><br />
Dennoch belasten die Parasiten die Tiere, indem sie ihnen wichtige Nährstoffe entziehen und können dadurch Mangelerscheinungen<span class="Apple-converted-space">&nbsp; </span>verursachen, Durchfall und Erbrechen auslösen und gerade bei jungen Tieren enorme Wachstumsstörungen herbeirufen. In schlimmsten Fällen können sie bei jungen oder immunschwächeren Tieren lebensbedrohliche Zustände verursachen.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></p>
<p class="p3">Aber nicht nur unsere Vierbeiner sind von den Parasiten gefährdet, auch wir können uns bei unseren Haustieren anstecken. Gerade Kleinkinder laufen Gefahr, da sie oft sehr engen Kontakt haben.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></p>
<p class="p3">Wie findet die Infektion mit Würmern statt?</p>
<p class="p3">Wurmeier befinden sich überall in unserer Umwelt. In der Regel stecken sich Hunde und Katzen an, indem sie Wurmeier aufnehmen, die andere Tiere mit dem Kot ausgeschieden haben. Wurmeier können in der Umwelt über Jahre weg überleben, daher sind sie auch oft noch dort, wo schon längst keine Kotspuren mehr zu sehen sind. Zusätzlich können wir selbst diese Eier unter unseren Schuhen verschleppen, bis in die Wohnung hinein, weshalb auch z.B. reine Wohnungskatzen nicht vom Infektionsrisiko verschont bleibt. Die Wurmeier werden dann beim Schnüffeln im Gebüsch oder bei der täglichen Fellpflege über das Maul aufgenommen.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></p>
<p class="p3">Katzen haben zusätzlich das Risiko sich zu infizieren, indem sie Mäuse oder andere Kleinsäuger verzehren. Auch Jagdhunde sind hier höherem Risiko ausgesetzt.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></p>
<p class="p3">Eine weitere Ansteckungsmöglichkeit besteht bei einem Flohbefall. Flöhe sind Zwischenwirte von Würmern. Nehmen die Tiere bei einem Flohbefall diese mit dem Maul auf und zerbeißen sie, können sie sich mit den Würmern infizieren.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></p>
<p class="p3">Weiterhin besteht ein Infektionsrisiko bei Welpen über die Muttermilch der Hündin.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></p>
<p class="p3">Wie oft und wann sollte man entwurmen?</p>
<p class="p3">Das hängt individuell von den Lebensumständen ab, hierzu zählen insbesondere<span class="Apple-converted-space">&nbsp; </span>die Haltungsform, das Alter, Kontakt zu anderen Tieren, Kontakt zu Kleinkindern und vieles mehr. Die ESCCAP hat dazu ein Entwurmungs-Schema für verschiedene Risikogruppen erstellt. Ist die Risikogruppe nicht bekannt, sagt man als Faustregel alle 3 Monate.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></p>
</div></div><div  class="tatsu-single-image tatsu-module tatsu-image-lazyload tatsu-H1jLCq9L9  " ><div class="tatsu-single-image-inner " style="width : 1074px;" ><div class = "tatsu-single-image-padding-wrap" style = "padding-bottom : 78.212290502793%;" ></div><img class = "tatsu-gradient-border" alt = "ESCCAP-Schema zur individuellen Entwurmung von Hund und Katze nach Risikogruppen" title = "Landpraxis_kummerfeld_ESCCAP-Schema" data-src = "https://landpraxis-kummerfeld.de/wp-content/uploads/2022/05/Landpraxis_kummerfeld_ESCCAP-Schema.png" src ="data:image/png;base64,iVBORw0KGgoAAAANSUhEUgAAAAEAAAABCAQAAAC1HAwCAAAAC0lEQVR42mNkYAAAAAYAAjCB0C8AAAAASUVORK5CYII="  /></div><style>.tatsu-H1jLCq9L9{margin: 20px 0px 0px 0px;}.tatsu-H1jLCq9L9 .tatsu-single-image-inner{border-style: solid;max-width: 100%;}.tatsu-H1jLCq9L9.tatsu-single-image{transform: translate3d(0px,0px, 0);}</style></div><div  class="tatsu-module tatsu-text-block-wrap tatsu-S1x9lj9I9  "><div class="tatsu-text-inner tatsu-align-center  clearfix" ><style>.tatsu-S1x9lj9I9.tatsu-text-block-wrap .tatsu-text-inner{width: 100%;text-align: left;}.tatsu-S1x9lj9I9.tatsu-text-block-wrap{margin: 20px 0px 30px 0px;}</style>
<p class="p1">Sollten mehrere Tiere in einem Haushalt zusammenleben, empfiehlt es sich, diese zum gleichen Zeitpunkt zu entwurmen. Eine Wurmkur wirkt nur einmalig, sodass sich die Tiere nach kurzer Zeit wieder infizieren können. Entwurmt man die Tiere nun zu unterschiedlichen Zeiten besteht die Möglichkeit, dass sich ein Tier nach der Wurmkur direkt wieder bei dem anderen Tier infiziert.</p>
<p class="p1">Außerdem ist es empfehlenswert, vor einem bestehenden Impftermin eine Entwurmung vorzunehmen. Sollte ein Wurmbefall vorliegen, ist die körpereigene Abwehr des Tieres geschwächt und die Impfwirkung könnte dadurch nicht optimal ausfallen.</p>
<p class="p1">Wer nicht so häufig entwurmen möchte hat die Möglichkeit, regelmäßig den Kot auf Parasiteneier untersuchen zu lassen. Der Nachteil daran ist allerdings, dass Wurmeier nicht permanent ausgeschieden werden. Sind im Kot also keine Wurmeier zu finden heißt dies nicht, dass das Tier wurmfrei ist.</p>
</div></div></div></div><div class = "tatsu-column-bg-image-wrap"><div class = "tatsu-column-bg-image" ></div></div><div class="tatsu-overlay tatsu-column-overlay tatsu-animate-none" ></div></div><style>.tatsu-row > .tatsu-SJgc695Lc.tatsu-column{width: 100%;}.tatsu-SJgc695Lc.tatsu-column > .tatsu-column-inner > .tatsu-column-overlay{mix-blend-mode: normal;}.tatsu-SJgc695Lc > .tatsu-column-inner > .tatsu-top-divider{z-index: 9999;}.tatsu-SJgc695Lc > .tatsu-column-inner > .tatsu-bottom-divider{z-index: 9999;}.tatsu-SJgc695Lc > .tatsu-column-inner > .tatsu-left-divider{z-index: 9999;}.tatsu-SJgc695Lc > .tatsu-column-inner > .tatsu-right-divider{z-index: 9999;}@media only screen and (max-width:1377px) {.tatsu-row > .tatsu-SJgc695Lc.tatsu-column{width: 100%;}}@media only screen and (min-width:768px) and (max-width: 1024px) {.tatsu-row > .tatsu-SJgc695Lc.tatsu-column{width: 100%;}}@media only screen and (max-width: 767px) {.tatsu-row > .tatsu-SJgc695Lc.tatsu-column{width: 100%;}}</style></div></div></div></div><div class="tatsu-section-background-wrap"><div class = "tatsu-section-background" ></div></div><div class="tatsu-overlay tatsu-section-overlay"></div><style>.tatsu-HkWl5Tc985 .tatsu-section-pad{padding: 40px 0px 90px 0px;}.tatsu-HkWl5Tc985 .tatsu-section-offset-wrap{transform: translateY(-0px);}.tatsu-HkWl5Tc985 > .tatsu-bottom-divider{z-index: 9999;}.tatsu-HkWl5Tc985 > .tatsu-top-divider{z-index: 9999;}.tatsu-HkWl5Tc985 .tatsu-section-overlay{mix-blend-mode: normal;}</style></div>
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		<title>Kastration bei Hündin</title>
		<link>https://landpraxis-kummerfeld.de/2022/03/02/kastration-bei-huendin/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[landpraxis-kummerfeld]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Mar 2022 22:19:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Huendin]]></category>
		<category><![CDATA[Kastration]]></category>
		<category><![CDATA[Lieblingstier]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[<div  class="tatsu-H1-gdaPpg9 tatsu-section  tatsu-bg-overlay   tatsu-clearfix" data-title=""  data-headerscheme="background--dark"><div class='tatsu-section-pad clearfix' data-padding='{"d":"11px 0px 90px 0px"}' data-padding-top='11px'><div class="tatsu-row-wrap  tatsu-wrap tatsu-row-one-col tatsu-row-has-one-cols tatsu-medium-gutter tatsu-reg-cols  tatsu-clearfix tatsu-rygedTDae5" ><div  class="tatsu-row " ><div  class="tatsu-column  tatsu-bg-overlay tatsu-one-col tatsu-column-image-none tatsu-column-effect-none  tatsu-S1g_6DTlc"  data-parallax-speed="0" style=""><div class="tatsu-column-inner " ><div class="tatsu-column-pad-wrap"><div class="tatsu-column-pad" ><div  class="tatsu-module tatsu-text-block-wrap tatsu-B1etpD6eq  "><div class="tatsu-text-inner tatsu-align-center  clearfix" ><style>.tatsu-B1etpD6eq.tatsu-text-block-wrap .tatsu-text-inner{width: 100%;text-align: left;}.tatsu-B1etpD6eq.tatsu-text-block-wrap{margin: 0px 0px -90px 0px;}</style>
<h5><strong>Kastration Hündin</strong></h5>
<p>Die Kastration bei der Hündin ist heutzutage einer der häufigsten operativen Eingriffe. Doch was passiert eigentlich bei einer Kastration? Was sind die Gründe dafür? Und wann wäre der richtige Zeitpunkt?</p>
<p><span id="more-859"></span></p>
<h4><u>Kastration- Sterilisation – Was ist der Unterschied?</u></h4>
<p>Bei der Kastration werden der Hündin die Eierstöcke entnommen (lat. Ovariektomie), sodass keine Hormone mehr gebildet werden können. In seltenen Fällen wird zusätzlich die Gebärmutter mit entfernt (lat. Ovariohysterektomie).</p>
<p>Bei der Sterilisation hingegen werden die Eileiter nur durchtrennt, nicht entfernt. Dies wird allerdings heutzutage nur noch selten durchgeführt.</p>
<h4><u>Kastration- aus welchem Grund</u></h4>
<p>Die Entscheidung für eine Kastration kann mehrere Gründe haben:</p>
<ul>
<li>Nach der Operation ist klar- es kann nicht mehr zu einer Trächtigkeit und somit zu Nachwuchs kommen.</li>
<li>Einige Studien besagen, dass die Gefahr von Gesäugetumoren vor der ersten bzw. bis nach der zweiten Läufigkeit deutlich gesenkt wird.</li>
<li>Ein weiterer Grund für eine Kastration kann eine Erkrankung am Eileiter oder der Gebärmutter sein.</li>
<li>Einige Hündinnen neigen nach der Läufigkeit dazu, scheinschwanger zu werden oder eine Gebärmutterentzündung zu bekommen. Dies wird mit einer Kastration verhindert.</li>
<li>Während der Läufigkeit zeigen einige Tiere aggressives und unberechenbares Verhalten, was in einem Haushalt mit Kleinkindern gefährlich werden kann. Nach der Kastration wird dies durch das Fehlen der Hormone unterbunden, sofern das Verhalten hormonell bedingt ist.</li>
</ul>
<h4><u>Was spricht gegen eine Kastration?</u></h4>
<ul>
<li>Eine Operation, so auch die Kastration, wird unter Vollnarkose durchgeführt. Dies birgt immer gewisse Risiken.</li>
<li>Gerade Tiere mit langem Fell können hier Veränderungen erwarten. Das Fell wird oft ein wenig plüschiger und ähnlich wie Welpenfell.</li>
<li>In sehr seltenen Fällen kann es im Laufe der Jahre zu einer Harninkontinenz durch Bindegewebsschwäche kommen. Bei einigen wenigen Tieren kann dies auch schon nach der OP auftreten, ist dann aber oft reversibel.</li>
<li>Bei Tieren, die schon vor der Kastration viel mit Ängsten zu tun haben und eventuell sogar sogenannte Angstbeißer sind, wird oft von der Kastration abgeraten, da durch das Fehlen der Hormone eine eventuelle Verschlechterung auftreten kann.</li>
<li>Neue Studien haben belegt, dass die Kastration ein Risiko für eine folgende Schilddrüsenunterfunktion ist.</li>
</ul>
<h4><u>Wann wäre der richtige Zeitpunkt für eine Kastration?</u></h4>
<p>Die Hündin wird in der Regel zwischen dem 6.-12. Lebensmonat das erste Mal Läufig und somit geschlechtsreif. Die Gefahr von Gesäugetumoren ist am geringsten, wenn das Tier vor der ersten Läufigkeit kastriert wird. Allerdings findet die OP damit statt, bevor das Tier richtig erwachsen wird. Die Hündin wird also aller Wahrscheinlichkeit nach sehr welpenhaftes Verhalten beibehalten. In der Regel wird die Kastration nach der ersten oder zweiten Läufigkeit vorgenommen. Dabei wird das Risiko der Tumoren immer noch deutlich gesenkt, aber der Hund hat noch Zeit, richtig erwachsen zu werden.</p>
<p>Der beste Zeitpunkt für die Kastration ist 3 Monate nach der letzten Blutung, da sich das Tier hier in einer hormonellen Ruhephase befindet.</p>
<h4><u>Ablauf der Kastration</u></h4>
<p>Bei der Kastration wird ein Schnitt mittig am Bauch unterhalb des Nabels angesetzt. Die Eierstöcke werden entfernt, die Gebärmutter wird in den meisten Fällen nur entfernt, wenn hier Veränderungen vorliegen. Da bei dieser OP der Bauchraum eröffnet wird, gilt nach der Operation strikter Leinenzwang für 14-21 Tage. Es sollte nicht getobt, Treppen rauf oder runter gelaufen oder ins Auto/ ins Bett/ aufs Sofa gesprungen werden, da sonst die Gefahr besteht, dass die Bauchnaht reißt. Außerdem bekommt die Hündin für eine Woche einen Halskragen aufgesetzt, damit sie die Wunde nicht belecken kann.</p>
<p>Wichtig zu wissen ist außerdem, dass durch die fehlende Hormonproduktion der Stoffwechsel weitaus weniger Energie benötigt als vorher. Das bedeutet, dass das Tier mit der gleichen Futtermenge wie vorher deutlich zunehmen wird. Nach der OP kann meist 1/3 des Futters eingespart werden.</p>
</div></div></div></div><div class = "tatsu-column-bg-image-wrap"><div class = "tatsu-column-bg-image" ></div></div><div class="tatsu-overlay tatsu-column-overlay tatsu-animate-none" ></div></div><style>.tatsu-row > .tatsu-S1g_6DTlc.tatsu-column{width: 100%;}.tatsu-S1g_6DTlc.tatsu-column > .tatsu-column-inner > .tatsu-column-overlay{mix-blend-mode: normal;}.tatsu-S1g_6DTlc > .tatsu-column-inner > .tatsu-top-divider{z-index: 9999;}.tatsu-S1g_6DTlc > .tatsu-column-inner > .tatsu-bottom-divider{z-index: 9999;}.tatsu-S1g_6DTlc > .tatsu-column-inner > .tatsu-left-divider{z-index: 9999;}.tatsu-S1g_6DTlc > .tatsu-column-inner > .tatsu-right-divider{z-index: 9999;}@media only screen and (max-width:1377px) {.tatsu-row > .tatsu-S1g_6DTlc.tatsu-column{width: 100%;}}@media only screen and (min-width:768px) and (max-width: 1024px) {.tatsu-row > .tatsu-S1g_6DTlc.tatsu-column{width: 100%;}}@media only screen and (max-width: 767px) {.tatsu-row > .tatsu-S1g_6DTlc.tatsu-column{width: 100%;}}</style></div></div></div></div><div class="tatsu-section-background-wrap"><div class = "tatsu-section-background" ></div></div><div class="tatsu-overlay tatsu-section-overlay"></div><style>.tatsu-H1-gdaPpg9 .tatsu-section-pad{padding: 11px 0px 90px 0px;}.tatsu-H1-gdaPpg9 .tatsu-section-offset-wrap{transform: translateY(-0px);}.tatsu-H1-gdaPpg9 > .tatsu-bottom-divider{z-index: 9999;}.tatsu-H1-gdaPpg9 > .tatsu-top-divider{z-index: 9999;}.tatsu-H1-gdaPpg9 .tatsu-section-overlay{mix-blend-mode: normal;}</style></div>
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