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	<title>Katzen Archive - Landpraxis Kummerfeld</title>
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	<description>Tierarzt für Kleintiere, Hobbyhaltung und Nutztiere</description>
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	<title>Katzen Archive - Landpraxis Kummerfeld</title>
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		<title>Silvester</title>
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		<dc:creator><![CDATA[landpraxis-kummerfeld]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Dec 2024 22:03:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Feiertage]]></category>
		<category><![CDATA[Angst]]></category>
		<category><![CDATA[Hund]]></category>
		<category><![CDATA[Katzen]]></category>
		<category><![CDATA[Knaller]]></category>
		<category><![CDATA[Silvester]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://landpraxis-kummerfeld.de/2024/12/09/silvester/">Silvester</a> erschien zuerst auf <a href="https://landpraxis-kummerfeld.de">Landpraxis Kummerfeld</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div  class="tatsu-r1Z3_2UOKo tatsu-section  tatsu-bg-overlay   tatsu-clearfix" data-title=""  data-headerscheme="background--dark"><div class='tatsu-section-pad clearfix' data-padding='{"d":"90px 0px 90px 0px"}' data-padding-top='90px'><div class="tatsu-row-wrap  tatsu-wrap tatsu-row-one-col tatsu-row-has-one-cols tatsu-medium-gutter tatsu-reg-cols  tatsu-clearfix tatsu-Byg2OnU_ti" ><div  class="tatsu-row " ><div  class="tatsu-column  tatsu-bg-overlay tatsu-one-col tatsu-column-image-none tatsu-column-effect-none  tatsu-SJhdh8dKi"  data-parallax-speed="0" style=""><div class="tatsu-column-inner " ><div class="tatsu-column-pad-wrap"><div class="tatsu-column-pad" ><div  class="tatsu-module tatsu-text-block-wrap tatsu-SkfFn8_Ki  "><div class="tatsu-text-inner tatsu-align-center  clearfix" ><style>.tatsu-SkfFn8_Ki.tatsu-text-block-wrap .tatsu-text-inner{width: 100%;text-align: left;}</style>
<p class="p1" style="text-align: center;"><b>„</b><i>Silvester Wunsch</i></p>
<p class="p1" style="text-align: center;"><i>Alles Gute wünschen alle,<br />
Glück und Frieden noch dazu,<br />
doch ich hasse das Geknalle,<br />
wünsch mir nichts als meine Ruh“</i></p>
<p class="p1" style="text-align: center;"><i>Gerhard P. Steil</i></p>
<p class="p3"><span id="more-1028"></span>So wie Herrn Steil geht es auch vielen unserer Haustiere. Die letzten zwei Jahre war es mit der Böllerei deutlich ruhiger, in diesem Jahr scheint es wieder loszugehen.<br />
Viele unserer tierischen Patienten stresst Silvester unfassbar. Wir kennen einige Tierbesitzer, denen es ähnlich geht, die über den Jahreswechsel gemeinsam mit Ihrem Vierbeiner in Böller-freie oder -arme Nachbarländer fliehen. Doch wenn das nicht möglich ist, wie kann man seinem Vierbeiner helfen, diesen Stress zu überwinden?</p>
<p class="p3">Natürlich, ein gezieltes Training und eine Gegenkonditionierung sollte man besonders bei stark gestressten Hunden anstreben – dies ist aber eine Langzeittherapie, die leider auch nicht immer entsprechend von Erfolg gekrönt ist. Oft muss zusätzlich unterstützt werden. Hierbei ist stets die Frage – wie sehr ist mein Tier gestresst? Womit kann ich helfen?<br />
Der Einfachheit halber denken wir uns verschiedene Eskalationsstufen, diese sind nicht wissenschaftlich fundiert, sollen aber der Einordnung helfen:</p>
<h3 class="p3"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Eskalationsstufe 1</strong></span>:</h3>
<p class="p3">Ihr Tier ist bei der Böllerei etwas nervös, sucht Nähe, frisst ggf. etwas schlechter kann seine Angst aber noch gut bewältigen:</p>
<ul class="ul1">
<li class="li3">Geben Sie Ihrem Tier den nötigen Rückhalt und die gewünschte Nähe. Schaffen Sie ruhige Rückzugsmöglichkeiten, schließen Sie Fenster und Rollläden.</li>
<li class="li3">Einigen Hunden hilft hier ein Thundershirt oder eine Karmavest, dies sind enganliegende Shirts für Hunde, die sanften Druck ausüben und somit beruhigend auf das Nervensystem wirken sollen. Dies hilft nicht allen Hunden!</li>
<li class="li3">Seien Sie selbst möglich ruhig und unaufgeregt, schenken Sie der Aufregung Ihres Vierbeiners nicht übermäßig viel Beachtung – gestalten Sie den Tag möglichst alltäglich.</li>
<li class="li3">Beruhigend wirkende Nahrungsergänzungsmittel können hier stresslindernd und beruhigend wirken, <b>Sie sollten mit der Gabe dieser Tabletten jedoch rechtzeitig anfangen</b>. Am besten schon ein paar Tage vor Silvester. Folgende Präparate können hier helfen:
<ul class="ul1">
<li style="list-style-type: none;">
<ul class="ul1">
<li class="li3">Alphazium</li>
<li class="li3">Zylkene (3- bis 4-fache Dosis nötig bei Knallansgst)</li>
<li class="li3">Adaptil Chew, Adaptil Spray, Adaptil Verdampfer, Adaptil Halsband…</li>
<li class="li3">Sedarom direkt</li>
</ul>
</li>
</ul>
</li>
<li class="li3">Geräuschdämpfung mittels spezieller Kopfhörer für Hunde wie z.B. „Mutt Muffs“ oder „Rex Specs Ear Pro“</li>
<li class="li3">Gehen Sie bereits am Vormittag eine ausgiebige, große Runde Gassi, damit im Dunkeln nur noch kurze Gänge nötig sind</li>
<li class="li3">Kauartikel zur Ablenkung und zum Stressabbau (bitte keine Markknochen und jeweils nur unter Aufsicht!)</li>
</ul>
<h3 class="p3"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Eskalationsstufe 2: </strong></span></h3>
<p class="p3">Ihr Tier ist absolut panisch, erstarrt oder zittert nur noch, kann Harn und Kot nicht einhalten, erbricht sich und will einfach nur WEG, egal wohin</p>
<ul class="ul1">
<li class="li3">Hier kommen Sie erfahrungsgemäß mit den pflanzlichen Mitteln nicht ausreichend weit.</li>
<li class="li3">Die unter 1 genannten Punkte tragen dennoch dazu bei, es ihrem Tier leichter<span class="Apple-converted-space">  </span>zu machen, auf<span class="Apple-converted-space">  </span>diese sollte trotzdem zurückgegriffen werden!</li>
<li class="li3">Sileo:
<ul>
<li style="list-style-type: none;">
<ul class="ul1">
<li>Sileo ist ein Gel, das auf die Maulschleimhaut aufgetragen wird. Es beinhaltet Dexmedetomidin und wirkt angstlösend</li>
<li>Es wird ein paar Stunden vor der ersten Stresssituation verabreicht und kann im 2 Stundentakt wiederholt gegeben werden</li>
<li>Es macht allerdings auch „müde“, soll aber dazu führen, dass ihr Hund entspannt ruht</li>
<li>Die Wirkung ist durchwachsen – bei vielen Hunden wirkt es gut, bei einigen leider nicht</li>
</ul>
</li>
</ul>
</li>
</ul>
<ul class="ul1">
<li>Pexion
<ul class="ul1">
<li style="list-style-type: none;">
<ul class="ul1">
<li>Pexion ist ein Mittel zur Behandlung von Epilepsie und wirkt auch angstmindernd. Es hat ebenfalls eine Zulassung zur Behandlung von Geräuschangst, muss aber über mehrere Tage eingeschlichen werden und ist somit nicht direkt zur akuten Therapie geeignet. Es ist nicht geeignet für Hunde mit Leberfunktionsstörungen, Niereninsuffizienz oder Herzkreislaufsftörungen</li>
</ul>
</li>
</ul>
</li>
</ul>
<h3 class="p3"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Eskalationsstufe 3: </strong></span></h3>
<p class="p3">Wenn Sileo und Pexion versagen…</p>
<ul class="ul1">
<li class="li3">Dann gibt es noch die Möglichkeit mit Alprazolam oder anderen Benzodiazepinen zu arbeiten. Da diese keine Arzneimittelrechtliche Zulassung für Geräuschangst haben, muss erst nachweisbar sein, dass Sileo und Pexion nicht geholfen haben, um eine derartige Verschreibung zu rechtfertigen.</li>
</ul>
<p class="p3">Viele Tierhalter beruhigen ihre Tiere auch mit einer kleinen Menge Alkohol. Ja, Alkohol ist giftig – für uns Menschen übrigens auch. Aber auch hier macht die Dosis das Gift, in geringen Mengen wirkt der Alkohol auch auf Tiere angstlösend, enthemmend und macht gelegentlich etwas müde.<br />
Es gibt keine wissenschaftliche Grundlage für die Dosierung von Alkohol für Hunde, doch der Kollege Ralph Rückert hat in seinem Blog seine Erfahrungswerte zur Dosierung geteilt: <a href="https://www.tierarzt-rueckert.de/blog/details.php?Kunde=1489&#038;Modul=3&#038;ID=21459"><span class="s2">https://www.tierarzt-rueckert.de/blog/details.php?Kunde=1489&#038;Modul=3&#038;ID=21459</span></a></p>
<p class="p3">Wir wünschen Ihnen, Ihren Lieben und Ihren Tieren einen ruhigen Übergang in ein hoffentlich gesundes und erfolgreiches Jahr 2023.</p>
<p class="p3">Ihr Team der Landpraxis Kummerfeld</p>
</div></div></div></div><div class = "tatsu-column-bg-image-wrap"><div class = "tatsu-column-bg-image" ></div></div><div class="tatsu-overlay tatsu-column-overlay tatsu-animate-none" ></div></div><style>.tatsu-row > .tatsu-SJhdh8dKi.tatsu-column{width: 100%;}.tatsu-SJhdh8dKi.tatsu-column > .tatsu-column-inner > .tatsu-column-overlay{mix-blend-mode: normal;}.tatsu-SJhdh8dKi > .tatsu-column-inner > .tatsu-top-divider{z-index: 9999;}.tatsu-SJhdh8dKi > .tatsu-column-inner > .tatsu-bottom-divider{z-index: 9999;}.tatsu-SJhdh8dKi > .tatsu-column-inner > .tatsu-left-divider{z-index: 9999;}.tatsu-SJhdh8dKi > .tatsu-column-inner > .tatsu-right-divider{z-index: 9999;}@media only screen and (max-width:1377px) {.tatsu-row > .tatsu-SJhdh8dKi.tatsu-column{width: 100%;}}@media only screen and (min-width:768px) and (max-width: 1024px) {.tatsu-row > .tatsu-SJhdh8dKi.tatsu-column{width: 100%;}}@media only screen and (max-width: 767px) {.tatsu-row > .tatsu-SJhdh8dKi.tatsu-column{width: 100%;}}</style></div></div></div></div><div class="tatsu-section-background-wrap"><div class = "tatsu-section-background" ></div></div><div class="tatsu-overlay tatsu-section-overlay"></div><style>.tatsu-r1Z3_2UOKo .tatsu-section-pad{padding: 90px 0px 90px 0px;}.tatsu-r1Z3_2UOKo .tatsu-section-offset-wrap{transform: translateY(-0px);}.tatsu-r1Z3_2UOKo > .tatsu-bottom-divider{z-index: 9999;}.tatsu-r1Z3_2UOKo > .tatsu-top-divider{z-index: 9999;}.tatsu-r1Z3_2UOKo .tatsu-section-overlay{mix-blend-mode: normal;}</style></div>
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			</item>
		<item>
		<title>Blasenentzündung bei Hund und Katze</title>
		<link>https://landpraxis-kummerfeld.de/2024/05/29/blasenentzuendung-bei-hund-und-katze/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[landpraxis-kummerfeld]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 May 2024 10:43:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Krankheiten Hund]]></category>
		<category><![CDATA[Krankheiten Katze]]></category>
		<category><![CDATA[Richtig helfen]]></category>
		<category><![CDATA[Hund]]></category>
		<category><![CDATA[Hunde]]></category>
		<category><![CDATA[Katzen]]></category>
		<category><![CDATA[richtig helfen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://landpraxis-kummerfeld.de/2024/05/29/blasenentzuendung-bei-hund-und-katze/">Blasenentzündung bei Hund und Katze</a> erschien zuerst auf <a href="https://landpraxis-kummerfeld.de">Landpraxis Kummerfeld</a>.</p>
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<p><span style="font-weight: 400;">Die Blasenentzündung (Zystitis) ist eine schmerzhafte, entzündliche Erkrankung der Harnblase. Die Harnröhre kann ebenfalls betroffen sein. Sowohl Hunde als auch Katzen &#8211; männlich wie weiblich &#8211; können eine Blasenentzündung bekommen.</span></p>
<p><span id="more-1269"></span></p>
<p><b>Welche Ursachen hat eine Blasenentzündung?<br /></b><span style="font-weight: 400;">Hierbei spielen viele Faktoren eine Rolle. Zum Einen können Bakterien eine Blasenentzündung auslösen. Diese sitzen auf der Haut der Tiere und gelangen über den Harnleiter in die Blase. Gerade bei weiblichen Tieren ist dies anatomisch bedingt eine häufige Ursache. Zum Anderen können auch Viren, Pilze und Parasiten ursächlich sein. Tumore und Strukturveränderungen können ebenfalls eine Blasenentzündung begünstigen. Insbesondere bei Katzen stellt Stress ein großes Problem dar und ist ein begünstigender Faktor.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Des Weiteren können Blasensteine oder Kristalle die Schleimhäute reizen und verletzen, sodass Erregern Tür und Tor geöffnet sind.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Weitere begünstigende Faktoren sind unter anderem Übergewicht, Bewegungsmangel, falsche Ernährung, ein geschwächtes Immunsystem (sehr junge, alte oder kranke Tiere), Stress, unzureichende Wasseraufnahme, Kälte, Nässe, falsche/keine Hygiene bei Magen &#8211; Darm Problemen oder Diabetes.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Katzen reagieren oft sehr empfindlich auf leichte Veränderungen, was bei Ihnen psychischen Stress auslöst: neue (Mit-)Bewohner, Kleinkinder, Disharmonien mit anderen Katzen oder sogar umgestellte Möbel können bei ihnen zu so viel Stress führen, dass eine Blasenentzündung entstehen kann.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Bei männlichen Tieren kann auch eine Vergrößerung der Prostata einen Harnwegsinfekt begünstigen, da durch die Prostata die Harnröhre eingeengt wird und sich die Blase dann z.T. nicht ganz entleert.</span></p>
<p><b>Welche Symptome zeigen sich?<br /></b><span style="font-weight: 400;">Die Tiere versuchen öfter als üblich Harn abzusetzen. Dabei setzen sie häufig nur kleine Mengen oder sogar nur tröpfchenweise Urin ab. Zusätzlich kann sich der Urin durch Beimengungen von Blut rötlich/bräunlich färben und auch unangenehm riechen. Die Tiere haben beim Harnabsatz Schmerzen, was sich durch starkes Hecheln, krümmen des Rückens, einen angespannten Bauch, starkes Pressen beim Harnabsatz oder sogar Schmerzlaute bemerkbar macht. Katzen werden häufig in der Tierarztpraxis vorgestellt, weil sie unsauber geworden sind und an ungewöhnlichen Stellen im Haus Urin absetzen. Dies ist in vielen Fällen auf eine Blasenentzündung zurückzuführen. </span></p>
<p><b>Wie wird eine Blasenentzündung diagnostiziert?<br /></b><span style="font-weight: 400;">Häufig kann anhand der Vorgeschichte des Besitzers (Anamnese) eine erste Verdachtsdiagnose gestellt werden. Diese kann mithilfe eines Harnsticks untermauert werden. Hierbei werden mit einem Teststreifen rote Blutkörperchen im Urin, der Eiweißgehalt des Urins, pH-Wert und weitere Parameter untersucht. In der Regel wird außerdem ein Harnsediment angefertigt. Zur weiteren Diagnostik werden auch verschiedene Blutuntersuchungen oder ein Ultraschall der Blase und Nieren genutzt.</span></p>
<p><b>Wie sieht die Behandlung aus?<br /></b><span style="font-weight: 400;">Wird die Blasenentzündung rechtzeitig erkannt, so lässt sie sich in der Regel gut behandeln, ohne dass eine chronische Erkrankung entsteht. Es folgt eine Antibiotikum-Behandlung. Zusätzlich werden oftmals Schmerzmittel bzw. Entzündungshemmer verabreicht. In manchen Fällen ist eine Futterumstellung anzuraten, insbesondere wenn pH-Wert-Veränderungen oder Harnkristalle vorliegen.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Eine unbehandelte Blasenentzündung ist immer schmerzhaft und kann schwerwiegende Folgen haben. Die Entzündung kann von den Harnableitenden Organen bis hin zur Niere/ dem Nierenbecken aufsteigen.</p>
<p></span></p>
</div></div></div></div><div class = "tatsu-column-bg-image-wrap"><div class = "tatsu-column-bg-image" ></div></div><div class="tatsu-overlay tatsu-column-overlay tatsu-animate-none" ></div></div><style>.tatsu-row > .tatsu-S1akkejSR.tatsu-column{width: 100%;}.tatsu-S1akkejSR.tatsu-column > .tatsu-column-inner > .tatsu-column-overlay{mix-blend-mode: normal;}.tatsu-S1akkejSR > .tatsu-column-inner > .tatsu-top-divider{z-index: 9999;}.tatsu-S1akkejSR > .tatsu-column-inner > .tatsu-bottom-divider{z-index: 9999;}.tatsu-S1akkejSR > .tatsu-column-inner > .tatsu-left-divider{z-index: 9999;}.tatsu-S1akkejSR > .tatsu-column-inner > .tatsu-right-divider{z-index: 9999;}@media only screen and (max-width:1377px) {.tatsu-row > .tatsu-S1akkejSR.tatsu-column{width: 100%;}}@media only screen and (min-width:768px) and (max-width: 1024px) {.tatsu-row > .tatsu-S1akkejSR.tatsu-column{width: 100%;}}@media only screen and (max-width: 767px) {.tatsu-row > .tatsu-S1akkejSR.tatsu-column{width: 100%;}}</style></div></div></div></div><div class="tatsu-section-background-wrap"><div class = "tatsu-section-background" ></div></div><div class="tatsu-overlay tatsu-section-overlay"></div><style>.tatsu-By-Ty1ejH0 .tatsu-section-pad{padding: 0px 0px 90px 0px;}.tatsu-By-Ty1ejH0 .tatsu-section-offset-wrap{transform: translateY(-0px);}.tatsu-By-Ty1ejH0 > .tatsu-bottom-divider{z-index: 9999;}.tatsu-By-Ty1ejH0 > .tatsu-top-divider{z-index: 9999;}.tatsu-By-Ty1ejH0 .tatsu-section-overlay{mix-blend-mode: normal;}</style></div>
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			</item>
		<item>
		<title>Arthrose bei Hund und Katze</title>
		<link>https://landpraxis-kummerfeld.de/2024/04/01/arthrose-bei-hund-und-katze/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[landpraxis-kummerfeld]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Apr 2024 06:04:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Krankheiten Hund]]></category>
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		<category><![CDATA[Lieblingstier]]></category>
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<h4><b>Arthrose bei Hund und Katze</b></h4>
<p><span style="font-weight: 400;">Arthrose ist eine schmerzhafte, nicht entzündliche Gelenkserkrankung, welche durch Gelenkverschleiß und Gelenkabnutzung entsteht. Die Gelenkstrukturen verändern sich, der Gelenkknorpel wird beschädigt und die Gelenkflüssigkeit verliert ihre Schmierfunktion. Generell kann jedes Gelenk im Körper betroffen sein. </span></p>
<p><span id="more-1249"></span></p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Welche Ursachen hat Arthrose?</span></strong></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Die Erkrankung kann ausgelöst werden durch verschiedene Traumata, wie etwa Knochenbrüchen, Kreuzbandrissen oder ähnliches. Auch verschiedene Grunderkrankungen wie zum Beispiel HD und ED (Hüft- o. Ellenbogengelenkdysplasie) können Arthrose verursachen bzw. begünstigen. Daneben können Übergewicht, Gelenkfehlstellungen oder Überbelastung (Sport, gerade bei häufigem Springen) dazu beitragen, dass sich Arthrose bildet. Große Hunderassen sind zusätzlich besonders gefährdet. Neben all dem kann sich Arthrose im Alter auch ohne Grunderkrankung spontan bilden.</span></p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Wie erkenne ich Arthrose?</span></strong></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Arthrose ist eine sehr schmerzhafte Erkrankung, dennoch zeigen Tiere ihre Schmerzen oft nicht direkt. Lahmheiten, weniger Bewegungsfreude und eingeschränkte Beweglichkeit oder meiden von Treppen können schon erste Anzeichen sein.  Gerade bei Katzen ist oft schwer zu erkennen, ob sie Schmerzen haben. Das Nichtbenutzen des Kratzbaumes, nicht mehr überall hochspringen zu wollen oder Veränderungen im Gangbild werden leider häufig als Alterserscheinungen interpretiert. <br /></span><span style="font-weight: 400;">Einige Hunde fallen auch durch plötzlich auftretende Aggression gegenüber anderen Sozialpartnern (Mensch und Hund) auf – Berührungen, Toben und Spielen bereiten plötzlich Schmerzen und dieser Schmerz wird beim Hund oft Personenbezogen verknüpft.<br /></span><span style="font-weight: 400;">Generell haben Tiere mit Arthrose besonders Probleme nach langen Ruhezeiten. Das Aufstehen fällt nicht leicht, und Lahmheiten oder Versteifungen fallen hier vermehrt auf. Auch Wetterumschwünge machen den Tieren wie auch uns zu schaffen. Insbesondere nasskaltes Wetter bringt oft neue Arthroseschübe mit sich.</span></p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Wie wird Arthrose behandelt?</span></strong></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Arthrose ist nicht heilbar und verschlimmert sich zunehmend im Alter. Dennoch können wir die Tiere sehr gut mit Schmerztherapie unterstützen. Dabei wird lebenslang die Gabe von Schmerzmitteln notwendig. Mittlerweile besteht auch die Möglichkeit für Hunde und Katzen, ein Mittel gegen Arthrose-bedingte Schmerzen zu spritzen (Librela). Das Mittel bewirkt eine Unterbrechung der Schmerzübertragung. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Regelmäßige Physiotherapie hilft, den negativen Verlauf der Arthrose zu verzögern und die Muskulatur zu stärken. Zusätzlich ist eine Gewichtsreduktion der Tiere anzuraten, um die Gelenke zu schonen, sollten die Tiere ein paar Kilo zu viel auf den Rippen haben. In akuten Fällen können Sie Ihrem Tier mit Wärme weiterhelfen. Auch hier gilt: wer rastet, der rostet. Angemessene Bewegung ist enorm wichtig. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Auch mit Nahrungsergänzungsmittel können Sie Ihr Tier unterstützen. Gerade bei großen Hunderassen kann man schon im jungen Alter damit beginnen gelenkunterstützende Zusätze zu füttern. Ein beliebtes Beispiel hierfür ist Grünlippmuschelextrakt.</span></p>
<p> </p>
</div></div></div></div><div class = "tatsu-column-bg-image-wrap"><div class = "tatsu-column-bg-image" ></div></div><div class="tatsu-overlay tatsu-column-overlay tatsu-animate-none" ></div></div><style>.tatsu-row > .tatsu-SJg1LnFx0.tatsu-column{width: 100%;}.tatsu-SJg1LnFx0.tatsu-column > .tatsu-column-inner > .tatsu-column-overlay{mix-blend-mode: normal;}.tatsu-SJg1LnFx0 > .tatsu-column-inner > .tatsu-top-divider{z-index: 9999;}.tatsu-SJg1LnFx0 > .tatsu-column-inner > .tatsu-bottom-divider{z-index: 9999;}.tatsu-SJg1LnFx0 > .tatsu-column-inner > .tatsu-left-divider{z-index: 9999;}.tatsu-SJg1LnFx0 > .tatsu-column-inner > .tatsu-right-divider{z-index: 9999;}@media only screen and (max-width:1377px) {.tatsu-row > .tatsu-SJg1LnFx0.tatsu-column{width: 100%;}}@media only screen and (min-width:768px) and (max-width: 1024px) {.tatsu-row > .tatsu-SJg1LnFx0.tatsu-column{width: 100%;}}@media only screen and (max-width: 767px) {.tatsu-row > .tatsu-SJg1LnFx0.tatsu-column{width: 100%;}}</style></div></div></div></div><div class="tatsu-section-background-wrap"><div class = "tatsu-section-background" ></div></div><div class="tatsu-overlay tatsu-section-overlay"></div><style>.tatsu-r1ZxkL2tgC .tatsu-section-pad{padding: 0px 0px 90px 0px;}.tatsu-r1ZxkL2tgC .tatsu-section-offset-wrap{transform: translateY(-0px);}.tatsu-r1ZxkL2tgC > .tatsu-bottom-divider{z-index: 9999;}.tatsu-r1ZxkL2tgC > .tatsu-top-divider{z-index: 9999;}.tatsu-r1ZxkL2tgC .tatsu-section-overlay{mix-blend-mode: normal;}</style></div>
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		<title>Chronische Nierenerkrankung (CNE) / Niereninsuffizienz (CNI) der Katze</title>
		<link>https://landpraxis-kummerfeld.de/2023/11/03/chronische-nierenerkrankung-niereninsuffizienz-der-katze/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[landpraxis-kummerfeld]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Nov 2023 11:33:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Katzen]]></category>
		<category><![CDATA[Nierenerkrankung]]></category>
		<category><![CDATA[Niereninsuffizienz]]></category>
		<category><![CDATA[richtig helfen]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[<div  class="tatsu-hjtoglp81e8nphrf tatsu-section  tatsu-bg-overlay   tatsu-clearfix" data-title=""  data-headerscheme="background--dark"><div class='tatsu-section-pad clearfix' data-padding='{"d":"0px 0px 90px 0px"}' data-padding-top='0px'><div class="tatsu-row-wrap  tatsu-wrap tatsu-row-one-col tatsu-row-has-one-cols tatsu-medium-gutter tatsu-reg-cols  tatsu-clearfix tatsu-hjtoglp82n53v36v" ><div  class="tatsu-row " ><div  class="tatsu-column  tatsu-bg-overlay tatsu-one-col tatsu-column-image-none tatsu-column-effect-none  tatsu-hjtoglp83q9v34w5"  data-parallax-speed="0" style=""><div class="tatsu-column-inner " ><div class="tatsu-column-pad-wrap"><div class="tatsu-column-pad" ><div  class="tatsu-module tatsu-text-block-wrap tatsu-BkEo-F1Np  "><div class="tatsu-text-inner tatsu-align-center  clearfix" ><style>.tatsu-BkEo-F1Np.tatsu-text-block-wrap .tatsu-text-inner{width: 100%;text-align: left;}</style>
<h3><b>Chronische Nierenerkrankung (CNE) / Niereninsuffizienz (CNI) </b><b>der Katze</b></h3>
<p>Die chronische Nierenerkrankung, (CNE) oder auch bekannt als chronische Niereninsuffizienz (CNI) ist ein über längere Zeit fortschreitender Funktionsverlust der Nieren, auch „Nierenschwäche“ genannt. Mit zunehmendem Alter der Katzen steigt das Risiko, zu erkranken. Ab einem Alter von 6-7 Jahren ist mittlerweile fast jede<br />dritte Katze in Deutschland betroffen, mit einem Alter von 9-10 Jahren jede zweite. Die beginnende Erkrankung verläuft schleichend und anfangs fast nie erkennbar. Für die CNE/CNI gibt es keine Heilung.</p>
<p><span id="more-1170"></span></p>
<p><strong>Was sind die Aufgaben der Nieren?</strong><!--more--><!--more--></p>
<p>Die Nieren filtern Stoffwechselabfallprodukte aus dem Blut heraus. Dazu produzieren sie Harn, um die Stoffe mit ihm auszuscheiden. Gleichzeitig halten sie für den Körper wichtige Substanzen zurück. Zudem regulieren sie den Salz-/ und Wasserhaushalt, produzieren wichtige Hormone und regulieren den Blutdruck.</p>
<p><strong>Wie entsteht eine CNE/CNI?</strong></p>
<p>&#8211; Vergiftungen (z.B. Liliengewächse, Pflanzenschutz-/Frostschutzmittel)<br />&#8211; Bestimmte Medikamente<br />&#8211; Infektionskrankheiten<br />&#8211; Tumoren<br />&#8211; Fütterung (zu viel Phosphor)<br />&#8211; Mangelnde Nierendurchblutung (z.B. durch Austrocknung, hoher Blutverlust, Schock)<br />&#8211; Nierenentzündungen (möglich durch aufsteigende, unbehandelte Harn-/o. Blasenentzündungen oder Harnrückstau durch Verschluss der Harnwege aufgrund von Harnsteinen)<br />&#8211; Bluthochdruck<br />&#8211; Erbliche Nierenerkrankungen (Zysten)<br />&#8211; Autoimmunerkrankungen</p>
<p>Oft bleibt die genaue Ursache unbekannt.</p>
<p><strong>Wie erkennt man eine CNE/CNI?</strong></p>
<p>Die CNE ist eine langsam fortschreitende Erkrankung, die in der Regel im Anfangsstadium nicht erkennbar ist. Erste Anzeichen wie Schlappheit, Bewegungsunlust oder vermehrtes Schlafen werden häufig eher mit dem Voranschreiten des alters der Tiere in Verbindung gebracht. Je schneller die Krankheit voranschreitet, desto eher und heftiger treten mögliche Symptome auf:</p>
<p>&#8211; Apathie &#8211; Vermehrtes Trinken<br />&#8211; Appetitlosigkeit<br />&#8211; Gewichtsverlust<br />&#8211; Vermehrter oder fehlender Harnabsatz<br />&#8211; Erbrechen <br />&#8211; Schuppige Haut<br />&#8211; Dehydration <br />&#8211; Stumpfes, struppiges Fell<br />&#8211; Häufige Blasenentzündungen<br />&#8211; Schlecht riechender Atem*<br />&#8211; Zahnfleischentzündungen*<br />&#8211; Hoher Blutdruck<br />&#8211; Plötzliches Erblinden<br />&#8211; Herzschäden<br />&#8211; Krampfanfälle</p>
<p>*dadurch, dass die Nieren ihre Filterfunktion langsam verlieren, reichern sich „giftige“ Stoffwechselnebenprodukte im Blut an und werden nicht mit dem Harn<br />ausgeschieden. So zum Beispiel Harnstoff. Diese Anreicherung fördert das Entstehen von Entzündungen, häufig des Zahnfleisches. Aus diesem Grund riechen<br />erkrankte Katzen häufig unangenehm aus dem Maul.</p>
<p><strong>Wie wird die Erkrankung diagnostiziert?</strong></p>
<p>In einer allgemeinen Untersuchung werden die Nieren durch einen Tastbefund beurteilt. Hier kann man oft schon durch die Größe und die<br />Oberflächenbeschaffenheit der Nieren erste Hinweise erlangen. Mithilfe eines Ultraschalls können mögliche Strukturveränderungen wie z.B. Tumoren oder Zysten<br />erkennbar gemacht werden. Ein weiteres unterstützendes diagnostisches Element ist die Blutdruckmessung. Am wichtigsten aber ist eine Blut- und Harnuntersuchung im Labor. Anhand bestimmter Parameter können andere Erkrankungen ausgeschlossen und eine CNE/CNI eindeutig bestätigt werden.</p>
<p><strong>Diagnose CNE/CNI – was jetzt?</strong></p>
<p>Eine Heilung der Erkrankung ist nicht möglich. Mit der Therapie wird nur das Fortschreiten verlangsamt und die Symptome behandelt. Der wichtigste Bestandteil der Behandlung ist die Umstellung auf ein spezielles Nierenfutter. Die Futterumstellung sollte langsam erfolgen, da Katzen leider sehr wählerisch mit Futter sind. Nimmt die Katze das Futter dennoch nicht an, müssen andere Zusatzmittel (Phosphatbinder) mit dem Futter verabreicht werden.<br />Ist ein möglicher Bluthochdruck Auslöser der Erkrankung, müssen zusätzlich blutdrucksenkende Medikamente verabreicht werden.<br />Ist die Katze aufgrund der Schwere der Erkrankung dehydriert, ist eine Dauerinfusion sinnvoll. Generell ist eine ausreichende Flüssigkeitsaufnahme für den<br />Nierenstoffwechsel essentiell.</p>
<p><strong>Was kann man vorbeugend tun?</strong></p>
<p>Spezielle Vorbeugemaßnahmen gibt es nicht. Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen können aber eine rechtzeitige Diagnose erzielen. Je früher die Erkrankung diagnostiziert wird, desto eher kann man mit der Therapie beginnen. Es ist zwar nicht heilbar, aber dadurch lässt sich der Krankheitsverlauf deutlich verlangsamen. Auch sollte die Zahn- und Maulhygiene regelmäßig kontrolliert werden.<br />Die Katzen sollten immer ausreichend trinken. Generell sind Katzen leider relativ schlechte Trinker. Man sollte immer darauf achten, genügend Wasserplätze anzubieten. Auch eine einzelne Katze bevorzugt es, mehrere Trinkplätze zu haben. Trinkt die Katze dennoch nicht ausreichend, kann man sowohl das Trockenfutter in Wasser auflösen als auch in Nassfutter noch etwas mehr Wasser einmengen. Viele Katzen trinken mithilfe eines Zimmer-/Trinkbrunnens deutlich besser. Der Einfluss der Fütterung wird generell stark diskutiert. Einige Studien belegen, dass eine phosphorreiche Fütterung das Risiko einer CNE/CNI deutlich erhöht.</p>
</div></div></div></div><div class = "tatsu-column-bg-image-wrap"><div class = "tatsu-column-bg-image" ></div></div><div class="tatsu-overlay tatsu-column-overlay tatsu-animate-none" ></div></div><style>.tatsu-row > .tatsu-hjtoglp83q9v34w5.tatsu-column{width: 100%;}.tatsu-hjtoglp83q9v34w5.tatsu-column > .tatsu-column-inner > .tatsu-column-overlay{mix-blend-mode: normal;}.tatsu-hjtoglp83q9v34w5 > .tatsu-column-inner > .tatsu-top-divider{z-index: 9999;}.tatsu-hjtoglp83q9v34w5 > .tatsu-column-inner > .tatsu-bottom-divider{z-index: 9999;}.tatsu-hjtoglp83q9v34w5 > .tatsu-column-inner > .tatsu-left-divider{z-index: 9999;}.tatsu-hjtoglp83q9v34w5 > .tatsu-column-inner > .tatsu-right-divider{z-index: 9999;}</style></div></div></div></div><div class="tatsu-section-background-wrap"><div class = "tatsu-section-background" ></div></div><div class="tatsu-overlay tatsu-section-overlay"></div><style>.tatsu-hjtoglp81e8nphrf .tatsu-section-pad{padding: 0px 0px 90px 0px;}.tatsu-hjtoglp81e8nphrf > .tatsu-bottom-divider{z-index: 9999;}.tatsu-hjtoglp81e8nphrf > .tatsu-top-divider{z-index: 9999;}.tatsu-hjtoglp81e8nphrf .tatsu-section-overlay{mix-blend-mode: normal;}</style></div>
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		<title>Fremdkörper</title>
		<link>https://landpraxis-kummerfeld.de/2022/10/28/fremdkoerper/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[landpraxis-kummerfeld]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Oct 2022 17:42:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Fremdkörper]]></category>
		<category><![CDATA[Katzen]]></category>
		<category><![CDATA[Spielen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://landpraxis-kummerfeld.de/?p=997</guid>

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										<content:encoded><![CDATA[<div  class="tatsu-HybcGqnRSo tatsu-section  tatsu-bg-overlay   tatsu-clearfix" data-title=""  data-headerscheme="background--dark"><div class='tatsu-section-pad clearfix' data-padding='{"d":"90px 0px 90px 0px"}' data-padding-top='90px'><div class="tatsu-row-wrap  tatsu-wrap tatsu-row-one-col tatsu-row-has-one-cols tatsu-medium-gutter tatsu-reg-cols  tatsu-clearfix tatsu-r1e9z5nCrs" ><div  class="tatsu-row " ><div  class="tatsu-column  tatsu-bg-overlay tatsu-one-col tatsu-column-image-none tatsu-column-effect-none  tatsu-Hyqz9hCSo"  data-parallax-speed="0" style=""><div class="tatsu-column-inner " ><div class="tatsu-column-pad-wrap"><div class="tatsu-column-pad" ><div  class="tatsu-module tatsu-text-block-wrap tatsu-SJbmq2CBi  "><div class="tatsu-text-inner tatsu-align-center  clearfix" ><style>.tatsu-SJbmq2CBi.tatsu-text-block-wrap .tatsu-text-inner{width: 100%;text-align: left;}</style>
<h4 class="p1"><span class="s1"><b>Fremdkörper</b></span></h4>
<p class="p3"><b><i>Bei Fremdkörpern handelt es sich in den allermeisten Fällen um einen Notfall, hier heißt es schnell handeln und sofort zum Tierarzt oder direkt in die Klinik!</i></b></p>
<p class="p4">Fremdkörper bei Hunden und Katzen sind keine Seltenheit. Besonders junge Tiere mit ausgeprägtem Spieltrieb und unbändiger Neugier neigen dazu, Gegenstände zu zerkauen oder komplett zu verschlucken. Je nach Größe können die Gegenstände den Magen und Darm unbemerkt passieren, sodass sie mit dem Kot ausgeschieden werden. Große, Spitze oder lange Gegenstände können jedoch <span class="s1">lebensbedrohliche </span>Zustände auslösen.<b> </b>Schwere Infektionen durch bakteriell verunreinigte Gegenstände, Verletzungen der Speiseröhre, des Magens oder des Darms oder im schlimmsten Fall ein Darmverschluss können die Folge sein.</p>
<p><span id="more-997"></span></p>
<p class="p4">Beispiele für Fremdkörper sind:</p>
<table class="t1" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td class="td1" valign="top">
<ul class="ul1">
<li class="li4">Spielzeuge</li>
</ul>
</td>
<td class="td2" valign="top">
<ul class="ul1">
<li class="li4">Schnüre (Katzenspielzeug)</li>
</ul>
</td>
</tr>
<tr>
<td class="td3" valign="top">
<ul class="ul1">
<li class="li4">Steine</li>
</ul>
</td>
<td class="td4" valign="top">
<ul class="ul1">
<li class="li4">Haarbänder</li>
</ul>
</td>
</tr>
<tr>
<td class="td1" valign="top">
<ul class="ul1">
<li class="li4">Knochen(-stücke)</li>
</ul>
</td>
<td class="td2" valign="top">
<ul class="ul1">
<li class="li4">Kastanien</li>
</ul>
</td>
</tr>
<tr>
<td class="td3" valign="top">
<ul class="ul1">
<li class="li4">Holzstücke („Stöckchen spielen“)</li>
</ul>
</td>
<td class="td4" valign="top">
<ul class="ul1">
<li class="li4">Maiskolben (unverdaulich)</li>
</ul>
</td>
</tr>
<tr>
<td class="td1" valign="top">
<ul class="ul1">
<li class="li4">Zerbissene Luftballons</li>
</ul>
</td>
<td class="td2" valign="top">
<ul class="ul1">
<li class="li4">Socken</li>
</ul>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p class="p4">… und noch viele mehr!</p>
<p class="p4"><b>Welche Symptome können auftreten?</b></p>
<p class="p4">Die Symptome hängen von Art und Beschaffenheit des Fremdkörpers ab. Kleine Fremdkörper passieren den Körper meist unbemerkt und verursachen keine bis milde Symptome wie Durchfall oder gegebenenfalls etwas Bauchschmerzen.</p>
<p class="p4">Bei großen Gegenständen besteht die Gefahr, dass diese nicht durch den Darm gelangen können und somit zum Darmverschluss können. Es kann zu schweren Bauchkrämpfen und Bauchschmerzen, häufigem Erbrechen (zusätzlich direkt nach der Futter- oder Wasseraufnahme), Appetitlosigkeit und/oder Apathie kommen. Ist der Darm durch den Fremdkörper verschlossen, bleibt auch der Kotabsatz aus.</p>
<p class="p4">Blutiger oder schwarzer Stuhlgang deuten darauf hin, dass der Fremdkörper den Darm verletzt hat und es zu Einblutungen kommt.</p>
<p class="p4"><b>Wie werden Fremdkörper behandelt?</b></p>
<p class="p4">Um zu beurteilen, wie man bei einem Fremdkörper vorgeht, müssen sich zwei Fragen gestellt werden:</p>
<ul class="ul1">
<li class="li4"><span class="s1"><b>Was</b></span> wurde aufgenommen?</li>
<li class="li4"><span class="s1"><b>Wie viel Zeit</b></span><b> </b>ist seitdem vergangen?</li>
</ul>
<p class="p4">Je nachdem wie viel Zeit seit der Aufnahme vergangen ist, befindet sich der Gegenstand ggf. noch im Magen des Tieres. In diesem Fall kann der Tierarzt<span class="Apple-converted-space">&nbsp; </span>ein Mittel verabreichen, welches sofortiges Erbrechen auslöst. Allerdings sollte dies nicht getan werden, wenn es sich um einen unbekannten, recht großen oder spitzen Fremdkörper handelt &#8211; hier wäre die Gefahr einer Verletzung der Speiseröhre zu groß.</p>
<p class="p4">Ist es unbekannt, was und wann aufgenommen wurde, wird in der Regel zuerst ein Röntgenbild angefertigt. Dadurch kann man meistens in Erfahrung bringen, um welchen Gegenstand es sich handeln könnte und wo dieser sitzt. Dafür muss der Fremdkörper allerdings röntgendicht sein, Holz zum Beispiel lässt sich nicht oder nur schlecht darstellen. In solchen Fällen wird in der Regel zusätzlich eine Ultraschall-untersuchung vorgenommen.</p>
<p class="p4">Wird nun festgestellt, dass sich der Fremdkörper noch im Magen befindet, aber Erbrechen lassen nicht in Frage kommt, kann der Gegenstand endoskopisch oder mit einer klassischen OP entfernt werden. Dafür muss der vierbeinige Patient zwar in Narkose gelegt werden, es handelt sich aber bei der endoskopischen OP um ein nicht-invasives Verfahren, sodass eine sehr schnelle Erholung wahrscheinlich ist.</p>
<p class="p4">Befindet sich der Gegenstand bereits im Darm, so werden teils umfangreiche chirurgische Maßnahmen notwendig.</p>
<p class="p4"><b>Kann ich vorbeugend etwas tun?</b></p>
<p class="p4">Es gibt nicht viele vorbeugende Maßnahmen. Freilaufende Katzen kann man zum Beispiel gar nicht im Auge behalten. Und auch Hunde sind oft schneller als man denkt – hat man das Tier nur ein paar Sekunden nicht im Blick, kann es schon geschehen sein.</p>
<p class="p4">Hilfreich bei Hunden ist es aber zum Beispiel schon im jungen Welpenalter mit Training entgegenzuwirken. Es soll antrainiert werden, nichts ohne Befehl aufzunehmen (sogenanntes Giftködertraining).</p>
<p class="p4">Ansonsten bleibt nur: keine Spielzeuge, die schnell kaputt gehen oder zerbissen bzw. zerkaut werden können und bei Katzen auch immer Vorsicht mit Spielzeugen, die aus langen Fäden und Federn bestehen. Außerdem sollten Bälle zum Spielen immer eine ausreichende Größe haben, da sie sonst auch schnell verschluckt werden können.</p>
</div></div></div></div><div class = "tatsu-column-bg-image-wrap"><div class = "tatsu-column-bg-image" ></div></div><div class="tatsu-overlay tatsu-column-overlay tatsu-animate-none" ></div></div><style>.tatsu-row > .tatsu-Hyqz9hCSo.tatsu-column{width: 100%;}.tatsu-Hyqz9hCSo.tatsu-column > .tatsu-column-inner > .tatsu-column-overlay{mix-blend-mode: normal;}.tatsu-Hyqz9hCSo > .tatsu-column-inner > .tatsu-top-divider{z-index: 9999;}.tatsu-Hyqz9hCSo > .tatsu-column-inner > .tatsu-bottom-divider{z-index: 9999;}.tatsu-Hyqz9hCSo > .tatsu-column-inner > .tatsu-left-divider{z-index: 9999;}.tatsu-Hyqz9hCSo > .tatsu-column-inner > .tatsu-right-divider{z-index: 9999;}@media only screen and (max-width:1377px) {.tatsu-row > .tatsu-Hyqz9hCSo.tatsu-column{width: 100%;}}@media only screen and (min-width:768px) and (max-width: 1024px) {.tatsu-row > .tatsu-Hyqz9hCSo.tatsu-column{width: 100%;}}@media only screen and (max-width: 767px) {.tatsu-row > .tatsu-Hyqz9hCSo.tatsu-column{width: 100%;}}</style></div></div></div></div><div class="tatsu-section-background-wrap"><div class = "tatsu-section-background" ></div></div><div class="tatsu-overlay tatsu-section-overlay"></div><style>.tatsu-HybcGqnRSo .tatsu-section-pad{padding: 90px 0px 90px 0px;}.tatsu-HybcGqnRSo .tatsu-section-offset-wrap{transform: translateY(-0px);}.tatsu-HybcGqnRSo > .tatsu-bottom-divider{z-index: 9999;}.tatsu-HybcGqnRSo > .tatsu-top-divider{z-index: 9999;}.tatsu-HybcGqnRSo .tatsu-section-overlay{mix-blend-mode: normal;}</style></div>
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			</item>
		<item>
		<title>Schilddrüsenüberfunktion Katze – Hyperthyreose</title>
		<link>https://landpraxis-kummerfeld.de/2022/08/30/schilddruesenueberfunktion-katze/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[landpraxis-kummerfeld]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Aug 2022 09:16:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Richtig helfen]]></category>
		<category><![CDATA[hyperthyreose]]></category>
		<category><![CDATA[kater]]></category>
		<category><![CDATA[Katzen]]></category>
		<category><![CDATA[kranke katze]]></category>
		<category><![CDATA[schildrüsenüberfunktion]]></category>
		<category><![CDATA[tierarzt]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://landpraxis-kummerfeld.de/?p=979</guid>

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										<content:encoded><![CDATA[<div  class="tatsu-B1-G8rrokj tatsu-section  tatsu-bg-overlay   tatsu-clearfix" data-title=""  data-headerscheme="background--dark"><div class='tatsu-section-pad clearfix' data-padding='{"d":"90px 0px 90px 0px"}' data-padding-top='90px'><div class="tatsu-row-wrap  tatsu-wrap tatsu-row-one-col tatsu-row-has-one-cols tatsu-medium-gutter tatsu-reg-cols  tatsu-clearfix tatsu-SJez8rSjys" ><div  class="tatsu-row " ><div  class="tatsu-column  tatsu-bg-overlay tatsu-one-col tatsu-column-image-none tatsu-column-effect-none  tatsu-HyfUBBoJo"  data-parallax-speed="0" style=""><div class="tatsu-column-inner " ><div class="tatsu-column-pad-wrap"><div class="tatsu-column-pad" ><div  class="tatsu-module tatsu-text-block-wrap tatsu-SyaUBBoks  "><div class="tatsu-text-inner tatsu-align-center  clearfix" ><style>.tatsu-SyaUBBoks.tatsu-text-block-wrap .tatsu-text-inner{width: 100%;text-align: left;}</style>
<h4><strong>Schilddrüsenüberfunktion Katze – Hyperthyreose</strong></h4>
<p><span style="font-weight: 400;">Die Schilddrüse der Katze ist ebenso wie bei den meisten Säugetieren ein hormonbildendes Organ, welches rechts und links der Luftröhre sitzt. Hier werden die Hormone Thyroxin (T4) und Trijodthyronin (T3) gebildet, deren primäre Funktion die Kontrolle der Zellfunktion ist. Sie sind also maßgeblich am Stoffwechsel beteiligt.&nbsp; Produziert die Schilddrüse nun zu wenig Hormone, so arbeitet der Stoffwechsel zu langsam. Dies ist eine sehr häufig vorkommende Erkrankung bei Hunden, Katzen hingegen sind sehr selten davon betroffen. Produziert sie zu viele Hormone, arbeitet der Stoffwechsel viel zu schnell. Hier sind diesmal sehr häufig Katzen betroffen, meist ab dem 8. Lebensjahr. Bei Hunden tritt eine Unterfunktion deutlich seltener auf.</span></p>
<p><span id="more-979"></span></p>
<p><b>Welche Symptome treten auf?<br />
</b><span style="font-weight: 400;">Wie auch bei der Schilddrüsenunterfunktion bei Hunden entwickelt sich die Schilddrüsenüberfunktion der Katze schleichend oft über mehrere Jahre hinweg, wodurch Symptome erst sehr spät auftreten. Wenn die ersten Symptome bemerkt werden ist in der Regel schon ein größeres Ungleichgewicht der Schilddrüsenhormone entstanden. </span><!--more--></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Da die Hormone der Schilddrüse auf viele Körperfunktionen Einfluss nehmen, können verschiedene Organsysteme betroffen sein und dementsprechend unterschiedliche Symptome auftreten.</span></p>
<ul>
<li><span style="font-weight: 400;">Mögliche Symptome und deren Häufigkeit sind:<br />
</span>Fühlbare Vergrößerung der Schilddrüse (98%)</li>
<li style="font-weight: 400;" aria-level="1"><span style="font-weight: 400;">Starker Gewichtsverlust mit Muskelabbau trotz normalen Fressverhaltens (95%)</span></li>
<li style="font-weight: 400;" aria-level="1"><span style="font-weight: 400;">Mehr Appetit/ Heißhungerattacken (78%)</span></li>
<li style="font-weight: 400;" aria-level="1"><span style="font-weight: 400;">Vermehrte Wasseraufnahme und -abgabe (71%)</span></li>
<li style="font-weight: 400;" aria-level="1"><span style="font-weight: 400;">Erhöhte Herzfrequenz (62%)</span></li>
<li style="font-weight: 400;" aria-level="1"><span style="font-weight: 400;">Hyperaktivität, erhöhte Stressanfälligkeit, evtl. Aggressionen oder plötzliche Unsauberkeit (56%)</span></li>
<li style="font-weight: 400;" aria-level="1"><span style="font-weight: 400;">Durchfall (51%)</span></li>
<li style="font-weight: 400;" aria-level="1"><span style="font-weight: 400;">Erschwerte Atmung, Husten (38%)</span></li>
<li style="font-weight: 400;" aria-level="1"><span style="font-weight: 400;">Weitere Herzveränderungen wie Herzgeräusche,&nbsp; Arrhythmien (34%)</span></li>
<li style="font-weight: 400;" aria-level="1"><span style="font-weight: 400;">Hautveränderungen wie Lecksucht oder Ekzeme, struppiges Fell, ungleichmäßiger&nbsp; Haarausfall (32%)</span></li>
<li style="font-weight: 400;" aria-level="1"><span style="font-weight: 400;">„apathische Form“ der Hyperthyreose mit Inaktivität, Depression und Appetitlosigkeit (10%)</span></li>
</ul>
<p><b>Wie wird die Schilddrüsenunterfunktion diagnostiziert?<br />
</b>Um die Krankheit zu diagnostizieren, wird der Katze Blut abgenommen. Im Blut werden dann die Schilddrüsenwerte TSH und T4 gemessen. Bei bestehenden Symptomen aber einer T4-Konzentration im Normalbereich ist es ratsam, die Blutuntersuchung nach einigen Wochen zu wiederholen. Außerdem sollte bei einer bestehenden Hyperthyreose neben den Schilddrüsenwerten ein allgemeines Blutbild angefertigt werden, da zu hohe T4-Werte schädlich für andere Organe wie Leber oder Niere sein können.</p>
<p><b>Was sind die Ursachen?<br />
</b><span style="font-weight: 400;">In ca. 90% der Fälle entsteht die Überfunktion durch einen gutartigen Tumor (Adenom) oder eine adenomatöse Vergrößerung des Schilddrüsengewebes. In nur sehr wenigen Fällen kann es sich auch mal um einen bösartigen Tumor handeln. Nach durchschnittlich 7 Jahren haben Adenomzellen eine Neigung sich zu bösartigen Zellen zu verändern.<br />
</span><span style="font-weight: 400;">Durch das vermehrte Schilddrüsengewebe wird mehr Thyroxin ausgeschüttet und die Umwandlung zu T3 gefördert. Durch einen Feedbackmechanismus wird dadurch die Ausschüttung von TSH (Thyroxinstimulierendes Hormon) gesenkt und das noch gesunde Schilddrüsengewebe stellt die T4-Produktion ein. Nur das adenomatöse Gewebe produziert weiterhin T4 – aus diesem Grund muss immer auch TSH mitgemessen werden, denn auch bei normalen T4-Werten kann anhand des TSH-Spiegels auf eine Schilddrüsenüberfunktion geschlossen werden.</span></p>
<p><b>Wie wird die Schilddrüsenunterfunktion behandelt?<br />
</b><span style="font-weight: 400;">Es gibt verschiedene Varianten der Behandlung, jede mit individuellen Vor- und Nachteilen.&nbsp;</span></p>
<ul>
<li style="font-weight: 400;" aria-level="1"><span style="font-weight: 400;">Behandlung mit Medikamenten (Thyreostatika)</span></li>
</ul>
<p><span style="font-weight: 400;">Die erste Variante der Behandlung ist die Gabe von Thyreostatika in Form von Tabletten oder Saft. Die Wirkstoffe sind in der Regel gut verträglich. Sie blockieren die Bildung und Verstoffwechselung von T4. Jedoch können Nebenwirkungen in Form von Leber- oder Nierenschäden auftreten. Die Wirkung der Medikamente ist aber zum Glück vollständig reversibel. Setzt man das Medikament ab, entspricht die Schilddrüsenfunktion wieder der von vor der Tablettengabe. So kann die Dosis auch so weit reduziert werden, dass die Überfunktion nicht vollständig beseitigt wird, es aber auch nicht zu Schäden an Leber und Niere kommt. Allerdings: Das größte Problem ist, dass Katzen in den meisten Fällen nicht kooperativ sind, wenn es um die Einnahme bzw. -gabe von Medikamenten geht.</span></p>
<ul>
<li style="font-weight: 400;" aria-level="1"><span style="font-weight: 400;">Radiojod-Therapie</span></li>
</ul>
<p><span style="font-weight: 400;">Damit die Schilddrüse Hormone bilden kann, muss sie Jod aufnehmen. Bei der Radiojod-Therapie wird der Katze radioaktives Jod appliziert, das zu einer Zerstörung der Schilddrüsenzellen führt. Die veränderten Bereiche der Schilddrüse sind besonders aktiv und nehmen deshalb mehr radioaktives Jod auf und werden aus diesem Grunde eher zerstört. So kann die Funktion der Schilddrüse gesenkt werden, ohne sie ganz zu zerstören. Diese Form der Behandlung ist nicht reversibel, zerstörtes Gewebe kann nicht wiederhergestellt werden.&nbsp;</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Vorteile</strong></span>: Es ist keine Tablettengabe notwendig, die Behandlung ist sehr effektiv und verursacht fast nie eine Unterfunktion.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;"><strong><span style="text-decoration: underline;">Nachteile</span></strong>: Diese Behandlung ist nur in wenigen speziellen Kliniken möglich, außerdem ist sie sehr teuer und es sind 1-2 Wochen Klinikaufenthalt notwendig.</span></p>
<ul>
<li style="font-weight: 400;" aria-level="1"><span style="font-weight: 400;">Fütterung</span></li>
</ul>
<p><span style="font-weight: 400;">Neben der Tablettengabe oder der Radiojod-Therapie besteht noch die Möglichkeit der Futterumstellung auf jodarmes Futter. Ein Beispiel dafür ist das Futter Hills y/d, spezielle BARF-Pläne. Durch die reduzierte Jodaufnahme können weniger Hormone gebildet werden. Bei einer Umstellung auf dieses Futter sollte jedoch der Rat eines Tierarztes und/oder qualifizierten Fütterungsberaters hinzugezogen werden, sollten nebenbei noch Tabletten gegeben oder diese abgesetzt werden.</span></p>
<ul>
<li style="font-weight: 400;" aria-level="1"><span style="font-weight: 400;">Chirurgische Entfernung</span></li>
</ul>
<p><span style="font-weight: 400;">Die letzte Möglichkeit besteht in der chirurgischen Entfernung der Schilddrüse. Dies ist meist der letzte Ausweg, gerade bei bösartigen Tumoren. Durch die Entfernung des Organs kommt es auf jeden Fall zu einer Unterfunktion, weshalb hierdurch wiederum eine Thyroxin-Substitution notwendig wird.</span></p>
<p><b>Fazit<br />
</b><span style="font-weight: 400;">Eine Schilddrüsenüberfunktion kommt bei Katzen ab einem bestimmten Alter sehr häufig vor. Sie ist leicht zu diagnostizieren und medikamentös gut zu behandeln.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Bei Fragen rund um das Thema Katze, Katzengesundheit oder Schilddrüsenerkrankungen kontaktieren Sie uns gern telefonisch, per Mail oder besuchen Sie uns mit Ihrem Vierbeiner in der Sprechstunde.</span></p>
</div></div></div></div><div class = "tatsu-column-bg-image-wrap"><div class = "tatsu-column-bg-image" ></div></div><div class="tatsu-overlay tatsu-column-overlay tatsu-animate-none" ></div></div><style>.tatsu-row > .tatsu-HyfUBBoJo.tatsu-column{width: 100%;}.tatsu-HyfUBBoJo.tatsu-column > .tatsu-column-inner > .tatsu-column-overlay{mix-blend-mode: normal;}.tatsu-HyfUBBoJo > .tatsu-column-inner > .tatsu-top-divider{z-index: 9999;}.tatsu-HyfUBBoJo > .tatsu-column-inner > .tatsu-bottom-divider{z-index: 9999;}.tatsu-HyfUBBoJo > .tatsu-column-inner > .tatsu-left-divider{z-index: 9999;}.tatsu-HyfUBBoJo > .tatsu-column-inner > .tatsu-right-divider{z-index: 9999;}@media only screen and (max-width:1377px) {.tatsu-row > .tatsu-HyfUBBoJo.tatsu-column{width: 100%;}}@media only screen and (min-width:768px) and (max-width: 1024px) {.tatsu-row > .tatsu-HyfUBBoJo.tatsu-column{width: 100%;}}@media only screen and (max-width: 767px) {.tatsu-row > .tatsu-HyfUBBoJo.tatsu-column{width: 100%;}}</style></div></div></div></div><div class="tatsu-section-background-wrap"><div class = "tatsu-section-background" ></div></div><div class="tatsu-overlay tatsu-section-overlay"></div><style>.tatsu-B1-G8rrokj .tatsu-section-pad{padding: 90px 0px 90px 0px;}.tatsu-B1-G8rrokj .tatsu-section-offset-wrap{transform: translateY(-0px);}.tatsu-B1-G8rrokj > .tatsu-bottom-divider{z-index: 9999;}.tatsu-B1-G8rrokj > .tatsu-top-divider{z-index: 9999;}.tatsu-B1-G8rrokj .tatsu-section-overlay{mix-blend-mode: normal;}</style></div>
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		<title>Impfungen bei Hund und Katze</title>
		<link>https://landpraxis-kummerfeld.de/2021/08/31/impfungen-bei-hund-und-katze/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[landpraxis-kummerfeld]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 Aug 2021 09:52:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Impfungen]]></category>
		<category><![CDATA[Hunde]]></category>
		<category><![CDATA[Kaetzchen]]></category>
		<category><![CDATA[Katzen]]></category>
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		<category><![CDATA[Zurliebe]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://landpraxis-kummerfeld.de/?p=739</guid>

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<h4 class="p1"><strong>Der beste Schutz für unsere Geliebten</strong></h4>
<p class="p1">„Die Impfung ist eine der wichtigsten Maßnahmen zur Verhinderung von Infektionskrankheiten und deren Verbreitung.“ (StIKo Vet. Empfehlungen zur Impfung von Kleintieren)</p>
<p class="p1">Es stehen viele effektive Impfstoffe gegen viele Krankheitserreger zur Verfügung. Es gibt zwei verschiedene Impfstoffklassen- die Lebendvakzine und die Totvakzine.</p>
<p><span id="more-739"></span></p>
<table cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td valign="top">
<p align="center"><span style="font-family: Arial; font-size: medium;"><u>Lebendvakzine</u></span></p>
</td>
<td valign="top">
<p align="center"><span style="font-family: Arial; font-size: medium;"><u>Totvakzine</u></span></p>
</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top">
<p align="justify"><span style="font-family: Arial; font-size: medium;">Bei Lebendvakzinen basiert der Impfstoff auf vermehrungsfähigen Erregern. Diese wurden so verändert, dass sie sich zwar nach der Impfung vermehren, aber keine Krankheit mehr verursachen können.</span></p>
</td>
<td valign="top">
<p align="justify"><span style="font-family: Arial; font-size: medium;">Bei Totvakzinen handelt es sich um inaktivierte oder abgetötete Erreger, welche sich nach der Impfung nicht mehr vermehren können.<span class="Apple-converted-space"> </span></span></p>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p class="p1">Wird ein junges Tier zum ersten Mal geimpft, wird zunächst die Grundimmunisierung vorgenommen. Hierbei kommt das Tier das erste Mal mit dem Erreger oder seinen Bestandteilen in Kontakt. Sie besteht in der Regel aus mehreren aufeinanderfolgenden Impfungen in den ersten Lebenswochen. Hierdurch wird der Grundstein einer belastbaren Immunität gelegt.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p class="p1">Nach der Grundimmunisierung finden dann Wiederholungsimpfungen statt, welche den bereits bestehenden Impfschutz auffrischen sollen. Die vorgegebenen Impfintervalle sollten dabei unbedingt beachtet werden. Vorgegeben werden diese von den verschiedenen Impfstoffherstellern.</p>
<p class="p1">Laut der StIKo Vet. Gelten folgende Regeln:</p>
<p class="p1">&#8211; Ein einzelnes Tier ist nur so häufig wie nötig zu impfen.</p>
<p class="p1">&#8211; Es sollten so viele Tiere wie möglich geimpft werden</p>
<p class="p1">&#8211; Vor der Impfung muss die Impffähigkeit festgestellt werden.</p>
<p class="p1">&#8211; Die Grundimmunisierung ist Voraussetzung für einen optimalen Schutz.</p>
<p class="p1">So entsteht ein guter Schutz des Einzeltieres, gleichzeitig aber auch für die gesamte Population („Herdenimmunität“).</p>
<h4 class="p1"><span class="s1">Impfempfehlung für Hunde</span></h4>
<p class="p1">Nach der Leitlinie zur Impfung von Kleintieren (StIKo Vet.) sollten Hunde in Deutschland grundsätzlich gegen Leptospirose, Parvovirose und Staupe geimpft werden. Da Deutschland als Tollwutfrei eingestuft wurde, ist es nicht, mehr zwingend notwendig, dagegen zu impfen. Allerdings ist die Impfung unumgänglich, wenn mit dem Tier ins Ausland gereist werden soll. Weiterhin sind geimpfte Tiere entsprechend der Tollwutverordnung bei einem Kontakt mit seuchenverdächtigen Tieren bessergestellt.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p class="p1">Individuell können weitere Impfungen erfolgen, je nach regionalen Gegebenheiten, besonderer Gefährdung oder Haltungsbedingungen, z.B. Bordetella-Infektionen, canines Herpesvirus oder Parainfluenza.</p>
<h4 class="p1"><span class="s1">Impfempfehlung für Katzen</span></h4>
<p class="p1">Katzen sollten laut StIko grundsätzlich gegen Katzenschnupfen und Katzenseuche (Panleukopenie) geimpft werden. Auch hier besteht die Möglichkeit einer Tollwutimpfung. Ebenso können je nach regionalen Gegebenheiten, besonderer Gefährdung oder Haltungsbedingungen Impfungen gegen z.B. Feline Infektiöse Peritonitis, Leukose oder Bordetellen erfolgen.</p>
<p class="p1">Durch eine gute Impfpraxis treten inzwischen viele Krankheiten nur noch selten oder gar nicht auf. Somit besteht die Möglichkeit, dass ein einzelnes ungeimpftes Tier völlig gesund bleibt. Problematisch wird es erst, wenn eine sogenannte Impfmüdigkeit eintritt. Durch Impfungen in zu großen Abständen oder deren kompletter Ausfall lässt die Immunität der Population und des einzelnen Tieres deutlich nach oder bricht zusammen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<h4 class="p1"><span class="s1">Was ist eigentlich diese StIKo Vet?</span></h4>
<p class="p1">Die Abkürzung steht für die Ständige Impfkommission Veterinärmedizin. Sie erstellt Empfehlungen speziell für den Einsatz von Impfstoffen in der Tiermedizin.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p class="p1">Diese Empfehlungen werden ständig durch neue wissenschaftliche Untersuchungen untersucht, bearbeitet oder ergänzt. Diese sind nicht starr rechtsverbindlich, sie soll lediglich eine Orientierungshilfe für praktizierende Tierärzte darstellen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
</div></div></div></div><div class = "tatsu-column-bg-image-wrap"><div class = "tatsu-column-bg-image" ></div></div><div class="tatsu-overlay tatsu-column-overlay tatsu-animate-none" ></div></div><style>.tatsu-row > .tatsu-SJHqHOsWF.tatsu-column{width: 100%;}.tatsu-SJHqHOsWF.tatsu-column > .tatsu-column-inner > .tatsu-column-overlay{mix-blend-mode: normal;}.tatsu-SJHqHOsWF > .tatsu-column-inner > .tatsu-top-divider{z-index: 9999;}.tatsu-SJHqHOsWF > .tatsu-column-inner > .tatsu-bottom-divider{z-index: 9999;}.tatsu-SJHqHOsWF > .tatsu-column-inner > .tatsu-left-divider{z-index: 9999;}.tatsu-SJHqHOsWF > .tatsu-column-inner > .tatsu-right-divider{z-index: 9999;}@media only screen and (max-width:1377px) {.tatsu-row > .tatsu-SJHqHOsWF.tatsu-column{width: 100%;}}@media only screen and (min-width:768px) and (max-width: 1024px) {.tatsu-row > .tatsu-SJHqHOsWF.tatsu-column{width: 100%;}}@media only screen and (max-width: 767px) {.tatsu-row > .tatsu-SJHqHOsWF.tatsu-column{width: 100%;}}</style></div></div></div></div><div class="tatsu-section-background-wrap"><div class = "tatsu-section-background" ></div></div><div class="tatsu-overlay tatsu-section-overlay"></div><style>.tatsu-SJ-BqBOoZK .tatsu-section-pad{padding: 0px 0px 90px 0px;}.tatsu-SJ-BqBOoZK .tatsu-section-offset-wrap{transform: translateY(-0px);}.tatsu-SJ-BqBOoZK > .tatsu-bottom-divider{z-index: 9999;}.tatsu-SJ-BqBOoZK > .tatsu-top-divider{z-index: 9999;}.tatsu-SJ-BqBOoZK .tatsu-section-overlay{mix-blend-mode: normal;}</style></div>
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